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Trauer um verstorbene Schauspielerin
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Aktualisiert vor 4 Minuten.

Hannelore Elsner Ist Tot
Trauer um verstorbene Schauspielerin

NWZonline.de Nachrichten Panorama

Neuschnee im Katastrophengebiet

15.01.2019

München Mehrere Lawinen haben in den Alpen zum Wochenbeginn erneut die Gefahr der extremen Schneemassen gezeigt. Im Wintersportort Balderschwang im Allgäu traf eine Lawine mit einer Breite von 300 Metern am Montagmorgen ein Hotel. Fenster wurden eingedrückt, Schnee gelangte ins Innere.

Glück im Unglück: Nach ersten Angaben wurde niemand von den Schneemassen verletzt. Die Zufahrt zur Gemeinde Balderschwang – im südwestlichen Zipfel Bayerns gelegen – war wegen der Gefahr von Abgängen seit Sonntag gesperrt. Etwa 1300 Menschen saßen in dem Ort nahe Oberstdorf fest.

Während laut bayerischem Lawinenwarndienst im deutschen Alpenraum die zweithöchste Lawinenwarnstufe vier galt, wurde im österreichischen Bundesland Tirol die höchste Lawinenwarnstufe fünf auf weitere Regionen ausgeweitet. „Es fiel vor allem im Karwendel mehr Schnee als erwartet“, hieß es im Lagebericht vom Montag. Mit dem Neuschnee seien viele große und sehr große Lawinen abgegangen. Die höchste Lawinenwarnstufe galt regional auch in weiteren Bundesländern Österreichs und in Teilen der Schweiz. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) drückte ihre Anerkennung für die Helfer in den Alpen aus. Alle Kräfte vor Ort leisteten großartige Arbeit, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin.

Unterdessen machte sich Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) im Berchtesgadener Land ein Bild der Lage. Dabei kündigte er an, dass 230 Einsatzkräfte der Bundespolizei die Helfer in den tief verschneiten Gebieten unterstützen werden. „Das ist ein Signal, dass man in einer solchen Situation einfach zusammensteht“, sagte der für die Bundespolizei zuständige Minister. Noch immer galt in fünf bayerischen Landkreisen der Katastrophenfall – das bedeutet, dass sämtliche Einsätze von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und anderen Hilfsorganisationen über eine zentrale Stelle koordiniert werden. In etlichen Schulen fällt auch in dieser Woche der Unterricht aus, weil die Schulwege als zu unsicher gelten.

Tausende Helfer schaufelten die schweren Schneemassen von einsturzgefährdeten Dächern und räumten umgestürzte Bäume von den Straßen. In mehreren Orten wurden Turnhallen für Bürger und Rettungskräfte frei gehalten, falls es zu Evakuierungen kommen sollte.

Der Zugverkehr bleibt auch in dieser Woche auf einigen Strecken im Süden Bayerns eingeschränkt.

Am späten Sonntagabend hatte im Berchtesgadener Land eine Lawine Teile der Bundesstraße 305 verschüttet. Verletzt wurde niemand, der Streckenabschnitt blieb gesperrt.

Regen und Tauwetter führten mancherorts unterdessen zu Hochwasser. Aus Baden-Württemberg hieß es, dass die Wasserstände am Montagvormittag mit Ausnahme von Neckar und Rhein aber wieder zurückgingen. An einigen Orten waren Straßen überschwemmt.

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