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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Urteil: Kein Waffenbesitz bei Cannabiskonsum

01.02.2018

München Wer aus medizinischen Gründen Cannabis konsumiert, darf keine Waffen besitzen. Mit dieser Entscheidung wies der Bayerische Verwaltungsgerichtshof laut einer Mitteilung vom Mittwoch die Beschwerde eines Jägers zurück (AZ: 21 CS 17.1521).

Das Landratsamt Miesbach hatte dem Mann Waffenbesitzkarte und Jagdschein aufgrund seines medizinisch indizierten Dauerkonsums von Cannabis entzogen.

Ein Waffenbesitzer müsse dafür geeignet sein, mit Waffen und Munition – jederzeit und in jeder Hinsicht – vorsichtig und sachgemäß umzugehen, urteilte das Gericht. Bei täglich mehrfacher Inhalation von Cannabisblüten sei dies, auch bei ärztlicher Verordnung, nicht sichergestellt.

Der Verwaltungsgerichtshof stützte sich nach eigenen Angaben auf ein Gutachten, wonach bei regelmäßigem Konsum von Cannabis eine stets verlässliche Verhaltenskontrolle beim Umgang mit Waffen und Munition unter strengen Sicherheitsaspekten nicht gewährleistet sei. Gegen den Beschluss gibt es keine Rechtsmittel. Im März 2017 hatte der Bund erlaubt, dass bestimmte Patienten Cannabis auf Rezept als Schmerzmittel bekommen können.

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