• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Panorama

Starke Schneefälle legen Süddeutschland lahm

07.01.2019

München /Wien Heftiger Schneefall hat am Wochenende vor allem im Süden Bayerns und in Österreich den Straßen-, Schienen- und Luftverkehr beeinträchtigt. Viele Urlauber blieben auf dem Rückweg aus den Weihnachtsferien stecken. Tausende Touristen waren zeitweise in den österreichischen Skigebieten Obertauern und Saalbach-Hinterglemm eingeschlossen. Die Zufahrtsstraßen wurden gesperrt, weil das Risiko von Lawinenabgängen zu hoch war. Für eine Lawinensprengung wurde außerdem die für den Reiseverkehr wichtige Tauernautobahn gesperrt.

Im gesamten deutschen Alpenraum galt am Sonntag die zweithöchste Lawinenwarnstufe. Schnee verschüttete am Samstag in den Chiemgauer Alpen eine 20 Jahre alte Tourenskifahrerin. Die Frau aus dem Berchtesgadener Land wurde komplett verschüttet und starb. Ihre fünf Begleiter wurden von dem Schneebrett nicht erfasst.

Im österreichischen Vorarlberg kam in Schoppernau am Sonntag ein Deutscher bei einem Lawinenabgang ums Leben. Der 26-Jährige stammte aus dem bayerischen Landkreis Dachau, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Skifahrer war demnach trotz hoher Lawinengefahr abseits der gesicherten Pisten unterwegs. Seine Begleiterin und die Bergrettung gruben ihn schnell aus den Schneemassen aus. Der junge Mann konnte jedoch nicht mehr reanimiert werden. Am Sonntagabend meldete die Vorarlberger Polizei einen weiteren deutschen Lawinentoten im nahe gelegenen Gebiet von Damüls. Der 32-Jährige stammt aus der Nähe von Heilbronn.

Während sich die Situation am Flughafen München am Sonntag entspannte, meldete die Deutsche Bahn etliche Streckensperrungen. Auf den Straßen kam es zu vielen Unfällen – nicht nur in und an den Alpen in Bayern und Österreich, sondern etwa auch im Schwarzwald.

In der neuen Woche soll es im Süden teils bis in tiefe Lagen schneien, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Für den Nordwesten Deutschlands erwartete der DWD oft trockenes Wetter. Im Laufe des Montags sei jedoch von der Nordsee her mit neuem Regen zu rechnen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.