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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Doris Mönninghoff Aus Wielen: Mysteriöser Vermisstenfall wird wieder Thema bei „XY“

29.07.2016

Wielen /lingen Der Vermisstenfall, der seit dem 24. November 1997 verschwundenen Doris Mönninghoff aus Wielen (Grafschaft Bentheim), lässt den Ermittlern der Polizei keine Ruhe. Mit einem Fahndungsfilm in der Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ am Mittwoch, 3. August um 20.15 Uhr, will die Polizei erneut auf den Fall aufmerksam machen und bittet die Zuschauer um Hinweise.

Im Studio in München werden Kriminalhauptkommissar Eckhard Klemp und Kriminalhauptkommissar Achim van Remmerden die Hinweise entgegen nehmen und die Fragen von Moderator Rudi Cerne beantworten. Doris Mönninghoff ist seit Montag, 24. November 1997, verschwunden. An diesem Tage hatte sie ihren damals neunjährigen Sohn morgens für die Schule fertig gemacht und dieser hatte gegen 7.45 Uhr das Haus verlassen.

Der Lebensgefährte der Vermissten war an diesem Tage nach der Nachtschicht nach Hause gekommen und hatte sich schlafen gelegt. Er wurde gegen 10 Uhr vom Schreien des damals 14 Monate alten Sohnes wach, der alleine im Wohnzimmer war. Von Doris Mönninghoff fehlt seit diesem Zeitpunkt jede Spur. Auf dem Küchentisch fand der Lebensgefährte einen Zettel auf dem stand: „Ich weiß Du wirst es nicht verstehen aber ich denke, du wirst mit den Kindern klar kommen, deshalb muss ich gehen. Bitte tu mir einen Gefallen und suche nicht nach mir. Doris.“

Mysteriös ist in diesem Fall ein Anruf, der an dem Tag um 9.37 Uhr vom Festnetzanschluss in das Ortsnetz Uelsen ging. Leider war die dreistellige Telefonnummer in den Verbindungsdaten nicht mehr zu ermitteln. Aufgrund der Presseveröffentlichung hatte sich damals ein niederländisches Ehepaar aus Uelsen gemeldet, die zu dieser Zeit einen Anruf einer unbekannten Frau erhalten hatten. Die Frau rief mehrmals um Hilfe, dann war das Gespräch beendet. Ob es sich bei der Anruferin um die Vermisste gehandelt hat, konnte nicht festgestellt werden. „Wir sind damals allen Spuren und Hinweisen nachgegangen und haben Verwandte, Freunde und Bekannte von ihr vernommen.

Leider haben sich keine Anhaltspunkte für ihren Aufenthaltsort ergeben“, erklärt einer der Ermittler der Polizei. „Wir hoffen sehr, dass sich jetzt Personen melden, die uns neue Ansatzpunkte mitteilen und wir dadurch Licht in diesen mysteriösen Vermisstenfall bringen können“, so Kriminalhauptkommissar Achim van Remmerden, der seinerzeit mit anderen Kollegen den Fall bearbeitet hat. Neben der Telefonnummer im Aufnahmestudio in München ist bei der Polizei in Lingen unter der Rufnummer 0591/87 400 ein Hinweistelefon geschaltet.

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