N - NEU DELHI/PEKING/DPA - Meterhoher Schnee und ungewöhnliche Kälte lassen unzählige Menschen in Asien leiden. Mehr als 200 Menschen verloren in Nordindien und Bangladesch bei der seit gut einem Monat andauernden Kältewelle ihr Leben. Allein in Bangladesch starben am Wochenende mindestens 22 Menschen – darunter viele Kinder. Die Opfer waren zumeist ohne Zuhause.
Im Erdbebengebiet von Pakistan kämpfen die Obdachlosen weiter bei eisiger Kälte ums Überleben. In China sind 220 000 Menschen durch die seit Tagen tobenden Schneestürme von der Außenwelt abgeschnitten. Schneeberge ersticken auch in Japan das öffentliche Leben. Dort fielen nach Angaben von gestern seit Anfang Dezember 67 Menschen dem Unwetter zum Opfer.
