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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Monsunregen fordert viele Opfer

16.07.2019

Neu Delhi /Kathmandu /Dhaka Der heftige Monsunregen in Südasien hat schon mehr 150 Menschen das Leben gekostet. Die meisten Toten wurden bislang aus Nepal gemeldet: In dem Himalaya-Staat fielen bislang mindestens 65 Menschen Überschwemmungen und Erdrutschen zum Opfer, wie die Polizei am Montag mitteilte. Auch in Indien, Bangladesch und Pakistan brachten die Unwetter Tod und Zerstörung.

In Nepal erfassten die starken Regenfälle 30 der 77 Bezirke, darunter die Hauptstadt Kathmandu. 30 Menschen galten als vermisst, weitere 38 wurden verletzt. In dem entlegenen Bezirk Dolpa im Nordwesten Nepals begrub ein Erdrutsch am Sonntag neun Menschen. Dort gingen die Bergungsarbeiten am Montag weiter. „Ein Kind konnte gerettet werden, und einige Leichen wurden geborgen“, sagte der Polizeisprecher.

In den sieben in Indien betroffenen Bundesstaaten starben seit Beginn der verheerenden Regenfälle am vergangenen Mittwoch mindestens 51 Menschen. Besonders schlimm traf es die nördlichen und östlichen Bundesstaaten Uttar Pradesh, Bihar und Assam. Dort seien 4,5 Millionen Menschen direkt von Erdrutschen und Überschwemmungen betroffen oder hätten ihre Häusern verloren.

In der Nähe der Stadt Solan suchten Rettungskräfte des indischen Katastrophenschutzes National Disaster Response Force (NDRF) nach Überlebenden, nachdem dort am Vortag ein dreistöckiges Gebäude bei Monsunregen eingestürzt war. Meteorologen erwarten für die kommenden zwei Tage weiteren Regen im Nordosten des Subkontinents.

In Bangladesch kamen nach Angaben örtlicher Regierungsvertreter mindestens 16 Menschen infolge von Blitzeinschlägen und Überflutungen um. In dem Land treffen die Unwetter auch die aus Myanmar geflohenen Rohingya in den Flüchtlingslagern, wie die UNO-Flüchtlingshilfe in Bonn mitteilte.

„Die Rohingya haben bereits eine dramatische Flucht hinter sich und in den Flüchtlingslagern erstmals Sicherheit erfahren. Nun regnet es seit Wochen auf die nur aus Bambus und Plastikplanen bestehenden Hütten der Geflüchteten. Sie brauchen dringend unser Unterstützung, damit die Lager stabil bleiben“, sagte Geschäftsführer Peter Ruhenstroth-Bauer.

Die Monsunzeit in Südasien dauert gewöhnlich von Juni oder Juli bis September. Jedes Jahr kommen Hunderte Menschen ums Leben.

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