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NWZonline.de Nachrichten Panorama

BERLINER CHARIT: Neuer Verdacht: Mordserie an

17.03.2007

BERLIN BERLIN/DPA - Die Mordserie an der Berliner Charité ist nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft umfangreicher als bisher bekannt.

Die Anklagebehörde legt einer ehemaligen Krankenschwester an Europas größtem Universitätsklinikum mittlerweile sechs Morde und zwei Mordversuche zur Last, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Vier Taten hat die 54-Jährige gestanden. Sie war im vergangenen Oktober festgenommen worden.

Die Frau soll in den Jahren 2005 und 2006 Patienten auf der Intensivstation der Kardiologie eine Überdosis blutdrucksenkender Medikamente verabreicht haben. Bei zwei Männern, die nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft jetzt auch zu den Opfern gezählt werden müssen, handelt es sich um zwei 66 und 79 Jahre alte Patienten.

Der 66-Jährige starb im Juni 2005. Dem 79-Jährigen soll die Frau im April 2006 ebenfalls eine Überdosis eines blutdrucksenkenden Medikamentes verabreicht haben. Der Mann sei zwar gestorben, aber nicht durch das Medikament, sondern an massiven inneren Blutungen. Deswegen gelte die Tat nur als Mordversuch, hieß es am Freitag bei der Ermittlungsbehörde.

Die anderen Opfer sind vier Männer und eine Frau im Alter von 48 bis 77 Jahren. Außerdem soll die Frau Ende 2005 versucht haben, einen weiteren Patienten zu töten. Dies scheiterte jedoch, weil eine andere Krankenschwester sofort Wiederbelebungsmaßnahmen einleitete.

Nach dem Bekanntwerden der ersten Mordfälle im Oktober 2006 hatte die Charité der Berliner Staatsanwaltschaft die Akten von weiteren 15 Todesfällen aus den vergangenen zwei Jahren übergeben. Die Unterlagen betrafen Patienten, die während der Dienstzeit der 54-Jährigen gestorben waren.

Ob diese Akten mittlerweile alle überprüft wurden, ließ die Staatsanwaltschaft am Freitag offen. Es sei unklar, ob und wie lange in dieser Angelegenheit noch weiter ermittelt werde.

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