New York - Sie nennen sich „Goalkeeper“ und kämpfen gegen extreme Armut. Seit siebzehn Jahren setzen sich Bill und Melinda Gates mit ihrer Stiftung „Bill & Melinda Foundation“ für Gleichheit und Gerechtigkeit ein. Aktuell verfolgen sie ein Großprojekt namens „The Global Goals“, das besonders in den ärmsten Ländern Veränderungen schaffen soll. Gestern und heute findet die diesjährige Sitzung der „Goalkeepers“ statt, die per Livestream übertragen wird.

Die „globalen Ziele“ der Bewegung umfassen insgesamt 17 Vorhaben, die auf ihrer Internetseite beschrieben werden. Dazu gehören auch Maßnahmen zum Klimaschutz und gegen die Verschmutzung der Ozeane. Es ist ein ambitionierter Plan, den das bekannte Unternehmerpaar nicht alleine verfolgen kann. Daher fordern die beiden dazu auf, ihre Videos zu verbreiten, und verweisen zugleich auf andere große Hilfsorganisationen wie Unicef.

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„Zwischen 1997 und 2007 hat sich die Anzahl der Menschen, die in Armut leben, halbiert. Jedes Jahr sterben sechs Millionen Kinder weniger als früher. Diese Zahlen sind uns wichtig – sie repräsentieren die harte Arbeit der verschiedenen Länder“ erklärt Melinda Gates in einem der Kurzfilme. Aber noch wichtiger als die Statistiken, fügt sie hinzu, sind ihr die individuellen Geschichten hinter den Zahlen. Es geht darum Leben zu verbessern und damit das kein Traum bleibt, hat sich die Stiftung eine Deadline gesetzt. Bis 2030 soll ein spürbarer Erfolg ihrer Arbeit zu sehen sein. Um ihre Absichten nicht aus den Augen zu verlieren, treffen sich die „Goalkeepers“ einmal im Jahr in New York um Bericht über den Fortschritt zu erstatten.

Bereits gestern wurde der „Global Goals Award“ an besonders sozial engagierte Goalkeepers verliehen. Diese Personen haben selbst oft Schlimmes erlebt und helfen nun anderen, die sich in ähnlichen Situationen befinden. Im Vordergrund des Ganzen steht Mitmenschlichkeit und der Glaube an eine bessere Welt. Ein schöner Gedanke, der hoffentlich Realität wird.

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