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Jury berät im Weinstein- Prozess

19.02.2020

New York Sechs Wochen nach Beginn des Prozesses gegen den ehemaligen Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein hat sich die Jury am Dienstag in New York zu Beratungen zurückgezogen. Richter James Burke wies die zwölf Geschworenen an, über Schuld oder Unschuld des 67-Jährigen zu entscheiden.

Der Angeklagte sei nur dann schuldig, wenn seine Unschuld „zweifelsfrei“ widerlegt sei. Die Jury muss zu einer einstimmigen Entscheidung in drei Anklagepunkten kommen: Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und „predatory sexual assault“ (etwa: „raubtierhafter sexueller Angriff“).

Weinstein soll 2006 die Produktionsassistentin Mimi Haleyi zum Oralsex gezwungen und 2013 die heutige Friseurin Jessica Mann vergewaltigt haben. Die Beratungen können sich über Wochen ziehen. Einigen sich die Geschworenen nicht, könnte der Prozess platzen. Das Verfahren müsste neu aufgerollt werden. Bei einer Verurteilung droht Weinstein Gefängnis bis ans Lebensende. Der Prozess gilt als Meilenstein der Me-Too-Ära, die von dem Fall ausgelöst wurde.

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