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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Hitze löst Waldbrände aus

05.06.2019

Offenbach /Freiburg Strahlender Sonnenschein, aber auch dicke Gewitterluft bestimmen weiter das Wetter. Angesichts starker Wärmebelastung in Teilen Ostdeutschlands sowie am Oberrhein im Südwesten Deutschlands veröffentlichte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag eine Hitzewarnung. Anlass für eine Hitzewarnung der Stufe Eins sind gefühlte Temperaturen von 32 bis 38 Grad. Am Abend rechnete der DWD vor allem im Nordwesten Deutschlands mit Gewittern. Während es am Mittwoch in den Gewitter-Regionen – also im Nordwesten Deutschlands – stark bewölkt mit Temperaturen von 25 bis 29 Grad sein dürfte, rechnen die Meteorologen im Rest des Landes mit Sonne und 30 bis 35 Grad.

Am Donnerstag soll es eine Abkühlung geben. Im Westen ist es meist trocken mit Temperaturen zwischen 19 und 24 Grad, im Osten klettern die Werte noch einmal auf 24 bis 30 Grad. Am Nachmittag kann es zu teils kräftigen Gewittern und örtlichen Unwettern vom Erzgebirge bis an die Ostsee kommen.

Gleich an mehreren Stellen hat die Feuerwehr gegen Brände in Brandenburgs Wäldern gekämpft. In Jüterbog hatte sich ein Brand bis zum Nachmittag auf mehr als 600 Hektar ausgebreitet. Mit Löschhubschraubern versuchten die Rettungskräfte, der Flammen Herr zu werden. „Die Lage ist nicht unter Kontrolle“, sagte Kathrin Burghardt von der Stadt Jüterbog. Die Winde drehten ständig. Das erschwere die Arbeiten vor Ort. Der Brand, der am Montag ausgebrochen war, befindet sich auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz. „Das gesamte Gebiet ist mit Munition aus 180 Jahren Militärgeschichte des Schießübungsplatzes kontaminiert“, teilte die Stadt mit. „Wir können wie in jedem Jahr nicht alle Brandherde löschen, da erneut die munitionsbelasteten Flächen brennen“, so Jüterbogs Bürgermeister Arne Raue (parteilos).

Auch in Hennickendorf (Landkreis Teltow-Fläming) brannten rund 60 Hektar Wald. Das Feuer sei dort aber unter Kontrolle, sagte Landkreissprecherin Heike Lehmann. Auch in der Lieberoser Heide bei Butzen (Landkreis Dahme-Spreewald) brannten am Dienstag rund 1000 Quadratmeter, wie die Regionalleitstelle der Feuerwehr Lausitz auf Nachfrage mitteilte.

Der Brand in einem Stück Wald, so wie ein weiterer Brand in Wolfslake nordwestlich von Berlin (Oberhavel), konnte am Nachmittag gelöscht werden.

Nahe der Brandstellen in Brandenburg wurde am Montag die höchste Temperatur ganz Deutschlands gemessen. 35,1 Gradwaren es im Landkreis Teltow-Fläming.

Die Gewitterfront, die am Montag überweite Teile Deutschland zog, hat vor allem in Südhessen ergiebige Regenfälle gebracht. Mit 46 Litern pro Stunde und Quadratmeter verzeichnet laut DWD Hohenstein-Breithardt (Rheingau-Taunus-Kreis) die heftigsten Niederschläge. Platz zwei auf der Regenrangliste belegte am Montag mit 41 Litern die Gemeinde Südeichsfeld im thüringischen Unstrut-Hainich-Kreis.


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