REGENSBURG - REGENSBURG/DPA - Im Prozess um die Tötung von Patienten hat die angeklagte Straubinger Krankenschwester die Gabe von Morphin-Überdosen abgestritten. Die Staatsanwaltschaft wirft der 49-Jährigen zweifachen Totschlag sowie gefährliche Körperverletzung vor. In ihrer Aussage vor dem Landgericht Regensburg am Montag wich die Frau erheblich von ihren ersten Erklärungen bei der Polizei ab. Dort hatte sie zugegeben, im vergangenen Jahr drei Patienten des Straubinger Elisabeth-Klinikums mehr Morphin gegeben zu haben, als vom Arzt verordnet.