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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Riesenparty mit politischen Tönen

22.11.2016

Los Angeles Fetzige Auftritte, Gefühlsausbrüche, viel nackte Haut und Seitenhiebe auf Donald Trump: Trotz drei Stunden Länge kam bei den American Music Awards keine Langeweile auf. Die Preisverleihung, bei der Fans online die Gewinner bestimmen, ist traditionell eine Riesenparty der Musikszene – diesmal mit politischen Untertönen: Nach der Wahl von Trump zum nächsten US-Präsidenten ließen viele Stars Dampf ab.

US-Model Gigi Hadid (21), die gemeinsam mit Comedian Jay Pharoah (29) die Show moderierte, machte sich mit gespieltem Akzent und Schmollmund über Melania Trump lustig. Pharoah imitierte Trump und legte ihm die Worte in den Mund: „Ich liebe Bruno Mars. Ich weiß nicht, welche Hautfarbe er hat, deshalb kann ich ihn auch nicht abschieben.“ Der auf Hawaii geborene Sänger puerto-ricanischer Abstammung hatte die Show am Sonntag in Los Angeles mit seinem Hit „24K Magic“ eröffnet. Härter ging die Punk-Rock-Band Green Day mit Trump ins Gericht. „No Trump, no KKK, no fascist USA!“ („Kein Trump, kein Ku-Klux-Klan, keine faschistischen USA!“), rief Sänger Billie Joe Armstrong.

Doch natürlich ging es auch um Musiktrophäen. US-Sängerin Ariana Grande (23) holte den Spitzenpreis als „Künstler/in des Jahres“. Doch im Rampenlicht stand Selena Gomez (24), die sich mit ergreifenden Worten für die Wahl zur besten Pop/Rock-Sängerin bedankte. Sie sei innerlich total zerbrochen gewesen und habe einfach anhalten müssen, sagte Gomez mit Blick auf abgesagte Konzerte und eine Auszeit. Ihren ersten AMA-Preis überhaupt nahm Gomez in einem eleganten roten Abendkleid entgegen. Die Kamera schwenkte auf Lady Gaga, die sich zu Tränen gerührt ans Herz griff.

Mit dem Song „Million Reasons“ von ihrem letzten Album „Joanne“ legte Lady Gaga selbst den vielleicht bewegendsten Auftritt des Abends hin, allein mit ihrer Gitarre, barfuß auf einer Wiese unter funkelnden Sternen.

Der Preis in der Sparte „Soundtrack“ ging posthum an den im April gestorbenen Sänger Prince für die Filmmusik von „Purple Rain“ (1984). Unter Tränen nahm seine Schwester Tyka Nelson die Trophäe entgegen.

Die meisten Trophäen räumten zwei Kanadier ab. Dabei konnte Pop-Star Justin Bieber seine vier Preise – als bester Pop/Rock-Sänger, für das Album „Purpose“, den Song „Love Yourself“ und das Video für „Sorry“ – nicht persönlich entgegennehmen. Er wurde mit einem Auftritt von seiner Konzert-Tour in Europa zugeschaltet.

Weitere vier Trophäen steckte der kanadische Rapper Drake ein, darunter als bester Rap/Hip-Hop-Künstler, für sein Album „Views“ und den Song „Hotline Bling“.

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