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NWZonline.de Nachrichten Panorama

„Miss Germany“ erstmals ohne Bikini

19.02.2019

Rust /Oldenburg Für die Wahl zur „Miss Germany 2019“ laufen sich nicht nur 16 Finalistinnen warm – auch der frühere CDU-Bundestagspolitiker Wolfgang Bosbach (66) wird zum fünften Mal als Juror mit dabei sein. Neben ihm sitzen in der Jury Popsängerin Sarah Lombardi (26), Stylist Boris Entrup (40) und die britische Tänzerin Nikeata Thompson (38, „Germany’s Next Topmodel“). Die Siegerin erhält ein Auto für ein Jahr sowie Reisen. Übrigens muss dieses Jahr niemand Bademode tragen.

Die Vorbereitungen gehen zurzeit in die entscheidende Phase: Nach einem sieben Tage dauernden Trainingscamp auf der spanischen Insel Fuerteventura bereiten sich die 16 Finalistinnen in Rust bei Freiburg vor, wie die Veranstalter dort am Montag mitteilten.

Auf dem Programm stehe unter anderem ein tägliches Catwalk-Training, hieß es. Dieses Üben auf dem Laufsteg solle helfen, den jungen Frauen ein sicheres Auftreten zu geben. Die Wahl ist am kommenden Samstag (23. Februar/20.15 Uhr) im Europa-Park in Rust. Es treten 16 Frauen im Alter von 19 Jahren bis 28 Jahren an. Jede Teilnehmerin vertritt ein Bundesland.

„Miss Germany“, organisiert von der Miss Germany Corporation in Oldenburg, ist der älteste Schönheitswettbewerb in Deutschland, es gibt ihn seit 1927. Gewählt wird die Schönheitskönigin für ein Jahr.

Die Teilnehmerinnen gehen erstmals ausschließlich im Abendkleid sowie in Freizeitmode auf den Laufsteg, sagte Organisator Max Klemmer. Vorstellungsrunden im Bikini oder in anderer Bademode werde es – im Gegensatz zu bisher – künftig nicht mehr geben. Im Vorfeld der Wahl hat es deutschlandweit 104 Vorwahlen und insgesamt mehr als 9500 Bewerberinnen gegeben.

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