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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Unwetter: „Irma“ bringt Tod und Verwüstung

08.09.2017

San Juan Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde hat Hurrikan „Irma“ Tod und Verwüstung über ostkaribische Inseln gebracht. Mindestens zehn Menschen kamen bis Donnerstag auf Barbuda, Anguilla und Saint Martin ums Leben, ersten Meldungen zufolge blieb in einigen Regionen fast kein Stein auf dem anderen und wurde die gesamte Vegetation hinweggefegt. Der niederländische Ministerpräsident Martin Rutte sprach von einem Sturm „epischer Dimensionen“.

Rutte rief die Niederländer zu Spenden für die Hurrikan-Opfer auf Sint Maarten auf. Nach einem Treffen des Krisenstabs seiner Regierung sagte er am Donnerstag, genaue Schadensmeldungen lägen noch gar nicht vor – es habe aber „Zerstörung von Infrastruktur, Häusern und Geschäften im großen Umfang“ gegeben.

Ob es auch Tote und Verletzte gab, konnte Rutte noch nicht sagen. Die französische Regierung meldete aber von ihrem Teil der Insel, Saint Martin, mindestens acht Tote. Innenminister Gérard Collomb sagte im Radiosender France Info weiter, 23 Menschen seien verletzt worden, und die Zahl der Opfer vor allem in Saint Martin und der südöstlich davon gelegenen Insel Saint Barthélemy könne noch steigen, da Rettungsteams noch nicht alle Winkel der Inseln erreicht hätten. „Es ist eine Tragödie, wir werden beide Inseln wiederaufbauen müssen“, sagte Collomb.

Das Präsidialamt teilte mit, Präsident Emmanuel Macron werde so bald wie möglich die Überseegebiete besuchen.

Der Ministerpräsident der britischen Überseegebiete Antigua und Barbuda, Gaston Browne, sagte, auf Anguilla sei fast jedes Gebäude beschädigt worden. Ein zweijähriges Kind sei auf Barbuda ums Leben gekommen, als seine Familie sich vor dem Hurrikan in Sicherheit bringen wollte. Ein weiterer Mensch kam auf Anguilla ums Leben. „Es ist eine entsetzliche Situation“, sagte Browne.

In Puerto Rico sorgten „Irmas“ Regenausläufer für Stromausfälle, 900 000 Menschen waren betroffen.


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