Unterföhring - Eine knappe Woche lang wurde vor den Fernsehern und im Netz gerätselt, am Dienstagabend ist der Millionen-Koffer, den die TV-Entertainer Joko und Klaas im Rahmen der Aktion „Joko & Klaas Live: Die Schatzsuche“ auf ProSieben versteckt hatten, gefunden worden: Der 33-jährige Tobias, Gerüstbauer aus Oberbobritzsch in Sachsen, war der Erste am Ort der aus sieben Rätseln zusammengesetzten Geo-Koordinaten und öffnete im zweiten Versuch mit dem korrekten Zahlencode den Koffer mit einer Million Euro. „Ich muss das erstmal alles verarbeiten, das ist immer noch nicht angekommen. Meine Mutter wünscht sich einen Urlaub auf den Malediven, den werde ich ihr schenken“, sagte der glückliche Gewinner am späten Abend in der Sendung „Late Night Berlin“ von Klaas Heufer-Umlauf.
Schatz von Joko und Klaas lag in Sachsen
Moderator Joko Winterscheidt hatte sich in einem Van zwischen Dresden und Chemnitz versteckt und wartete nach der Ausstrahlung des letzten Rätsels um 20.15 Uhr auf die Person, die als Erstes die Koordinaten richtig zusammengesetzt und den Ort gefunden hatte. Für Tobias war der Weg nicht sonderlich lang: Nach eigener Aussage wohnt er nur zehn Minuten entfernt. Die TV-Zuschauer waren in dem Moment live dabei, Pro Sieben unterbrach die zu der Zeit laufende Sendung „Joko&Klaas gegen ProSieben“ Als sich der Koffer öffnete und Joko dem 33-Jährigen um den Hals fiel, dankte dieser dem Twitch-Streamer Papaplatte. Dieser hatte mit seiner Community in den letzten Tagen versucht, die Rätsel zu lösen. Offensichtlich mit Erfolg.
Nicht nur das Leben von Tobias wird sich jetzt grundlegend verändern: Die Schatzsuche wurde gemeinsam mit der DKMS veranstaltet, die nach Stammzellspendern sucht, um Blutkrebspatienten zu helfen. Joko und Klaas und ProSieben hatten in einem Rätsel angekündigt, bei 10.000 Neuregistrierungen innerhalb von drei Tagen den Zahlencode zum Öffnen des Koffers bekannt zu geben. Das Ziel war bereits nach 24 Stunden übertroffen. Bis zum Finale der Schatzsuche am Dienstagabend stieg die Zahl auf mehr als 38.000 Personen, die ein Registrierungsset angefordert haben.
