Morelia - Nach der Schießerei mit 43 Toten im Westen Mexikos haben Familien von Opfern Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse geäußert. „Das war eine Gräueltat. Es kann nicht sein, dass so viele gestorben sind“, zitierte die Zeitung „El Universal“ am Montag eine Angehörige.
Nach Angaben der Sicherheitskräfte waren am Freitag im Bundesstaat Michoacán bei einem der schwersten Gefechte der vergangenen Jahre 42 mutmaßliche Kriminelle und ein Polizist getötet worden. Zu der dreistündigen Schießerei war es demnach gekommen, als Polizei und Militär eine besetzte Ranch inspizieren wollten.
