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Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge – B211 voll gesperrt
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Aktualisiert vor 4 Minuten.

Unfall Bei Großenmeer
Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge – B211 voll gesperrt

NWZonline.de Nachrichten Panorama

Damm in Sibirien gebrochen

21.10.2019

Schtschetinkino Mindestens 15 Menschen sind bei einem Dammbruch in der sibirischen Region Krasnojarsk in Russland gestorben. Weitere fünf Personen galten auch mehr als einen Tag nach dem Unglück als vermisst, teilte der Zivilschutz der Region am Sonntag mit. Ein Traktorfahrer wurde nach Stunden lebend gefunden. 16 Menschen seien mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus nach Krasnojarsk gebracht worden, berichtete die russische Agentur Tass.

Der zu einer Goldmine in der Nähe der Siedlung Schtschetinkino gehörende Damm am Fluss Sejba war am frühen Samstagmorgen aus noch unbekannter Ursache gebrochen. Daraufhin sei auch ein weiterer Damm zerstört worden, teilte das Ermittlungskomitee mit. Die Fluten schwemmten zwei Wohngebäude der dort beschäftigten Arbeiter weg. Dort sollen sich rund 80 Menschen aufgehalten haben. Schtschetinkino liegt südlich von Krasnojarsk und rund 3500 Kilometer Luftlinie östlich der Hauptstadt Moskau.

Die genaue Unfallursache war bislang nicht geklärt. Sehr wahrscheinlich seien jedoch die Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten worden, hieß es. Die Dämme seien dort illegal errichtet worden, die Verantwortlichen hätten auch nicht über das technische Wissen darüber verfügt. Deswegen wurden die Büroräume des Goldunternehmens durchsucht. Der Geschäftsführer, der Leiter der Mine und ein Vorarbeiter wurden festgenommen und befragt. Gegen die Männer werde wegen Fahrlässigkeit ermittelt.

Russland zählt zu den größten Goldförderländer der Welt. In dem Riesenreich gibt es rund 14 Prozent der weltweiten Goldreserven, die meisten davon in Sibirien und weit im Osten des Landes. Dort werden regelmäßig neue Goldminen aufgebaut.

Auf Bildern war zu sehen, wie in Schtschetinkino Häuser, Straßen und Landstriche unter Wasser standen. In der Gegend wurde der Ausnahmezustand verhängt. Der Gouverneur der Region kündigte an, dass am Montag ein offizieller Trauertag für die Opfer stattfinden werde.

Mehr als 300 Helfer waren im Einsatz. Die Bewohner in den umliegenden Dörfern wurden in Sicherheit gebracht. Zur Unterstützung der Rettungskräfte wurden Hubschrauber eingesetzt, mit denen auch nach Vermissten gesucht werden sollte.

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