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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Schülerin empfand als Geisel Todesangst

11.06.2010

AACHEN Unter Tränen hat eine 19-jährige Schülerin ihre Fluchtfahrt mit den Gefängnis-Ausbrechern Peter Paul Michalski und Michael Heckhoff geschildert. Als Geisel habe sie Todesängste ausgestanden, sagte sie am Donnerstag vor dem Aachener Landgericht. Die Schwerverbrecher hatten die junge Frau gezwungen, mit ihnen von Köln nach Essen zu fahren.

Heckhoff und Michalski waren im November mit Hilfe eines Vollzugsbeamten aus der JVA Aachen getürmt. Auf ihrer Flucht brachten sie insgesamt sieben Menschen in ihre Gewalt.

Die 19-Jährige saß ahnungslos in ihrem Auto, als Michalski eine Waffe auf sie richtete und mit seinem Kumpan in den Wagen sprang. Beide sagten, sie wollten nur nach Duisburg und ihr nichts antun. Michalski übernahm das Steuer, verfuhr sich aber. Die Fahrt endete in Essen-Kettwig. Hier verabschiedeten sich die Ausbrecher von ihrer Geisel, entschuldigten sich, wünschten ihr alles Gute und winkten ihr noch nach. So schilderte es die Zeugin.

Sie habe nicht gewusst, ob sie da heil herauskomme. „Sie hatten ja nichts zu verlieren. Es wäre für sie einfacher gewesen, mich zu erschießen, als mich zurück nach Köln zu lassen.“ Noch heute leide sie unter Angstgefühlen. Mittlerweile sei sie in therapeutischer Behandlung.

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