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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Technik: „Schweini-Robo“ räumt den Hundekot weg

05.03.2016

Schweinfurt Irgendwann sind die Drittklässler der Schweinfurter Auen-Grundschule es leid: „Wir haben uns immer geärgert, dass auf dem Schulweg so viele Hundehaufen liegen“, sagt Noah Stürmer (9). Bei Ärger und Ekel bleibt es jedoch nicht. Kurzerhand entwickeln die Schüler den Schweini-Robo – einen kleinen Roboter, der Hundehaufen erkennt, aufsammelt und wegräumt. Dafür haben die zwei dritten Klassen jetzt den ersten Preis beim Weltretter-Wettbewerb des „Zeit“-Verlags gewonnen.

Zeitgleich, als die Schüler der 3b im Herbst Klassenlehrerin Daniela Behr von ihrem Ärger erzählten, wurde auch ihre Heimatstadt Schweinfurt aktiv. Das Projekt „Einpacken und Mitnehmen!“ startete. Eine Kampagne gegen Kaugummi, Müll, Zigarettenkippen und Hundehaufen auf der Straße. Wer einen Haufen liegen lässt, muss 50 Euro zahlen. „Wir fanden das ein bisschen komisch, dass man dafür zahlen muss, weil manche Leute sich ja gar nicht mehr bücken können“, sagt Benjamin Brädlein (9).

„Irgendwie hat sie der Roboter nicht mehr losgelassen“, sagt Behr über ihre Schüler. Die Kinder fotografieren Hundekot auf dem Schulweg, markieren neue Haufen auf einer Karte – und haben ständig neue Ideen: eine App fürs Handy, Solarzellen auf dem Dach des Roboters, eine Waschstraße zur Reinigung. Den Schweini-Robo konstruiert und programmiert die 3b zusammen mit Mirjam Falge von der Wissenswerkstatt Schweinfurt. Die 3a von Jana Schmitt ist für die App zuständig.

Wie Schweini-Robo funktioniert? „Der Roboter kommt dahin, wo die Kacke liegt, sammelt sie auf und fährt weiter in die Waschstraße“, erklärt die neunjährige Moesha Miller. Die Waschstraße ist bislang nur aus Pappe gebastelt. Serientauglich und für den Straßenbetrieb geeignet ist Schweini-Robo – noch – nicht.

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