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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Unglück: Schwerer Unfall in Hamburg: Prominente unter den Opfern

14.03.2011

HAMBURG Horror-Unfall: Der Sozialwissenschaftler Günter Amendt (71), der Schauspieler Dietmar Mues (65) und seine Ehefrau Sibylle (60) sowie die Bildhauerin Angela Kurrer (65), die Stiefmutter von Schauspieler Dominic Raacke, sind in Hamburg von einem Auto totgefahren worden. Die vier Opfer hatten keine Chance: Ein Mann, wahrscheinlich unter Drogeneinfluss, raste am Sonnabendnachmittag im Stadtteil Eppendorf mit seinem Auto bei Rot über eine Ampel und schleuderte in eine Gruppe Fußgänger. Weitere Passanten wurden leicht verletzt.

Bevor der Unfallverursacher auf den Gehweg raste, rammte er ein anderes Auto. Darin saßen der Schauspieler Peter Striebeck (72) und seine Frau Ulla (68). Das Paar wurde leicht verletzt.

Mit einem Großaufgebot eilten die Rettungskräfte zur Unfallstelle: Vier Notärzte, der Großraumrettungswagen der Feuerwehr, die Besatzungen von 19 Funkstreifenwagen und der Polizeihubschrauber waren im Einsatz. Die Retter versuchten noch, Amendt, Mues und Kurrer wiederzubeleben, aber die Verletzungen waren zu schwer. Mues’ Ehefrau wurde in eine Klinik gebracht, doch auch sie starb wenig später. Notfallseelsorger kümmerten sich um Beteiligte und Zeugen.

An der belebten Kreuzung treffen sechs Straßen aufeinander, die unter anderem Richtung Flughafen führen. Geschäfte und Restaurants reihen sich aneinander. Das Auto schleuderte vor einem Bäcker an der Ecke Eppendorfer Baum/Lehmweg in die Menschengruppe – gegenüber der Weinbar von TV-Köchin Cornelia Poletto.

Anwohner reagierten nach dem entsetzlichen Unfall geschockt: „Es gab einen lauten Knall“, sagte der 64 Jahre alte Pierro Rossini. „Ich habe gerade Fußball geguckt und dachte, ein Haus ist eingestürzt oder etwas ist explodiert.“ Er habe sich sofort seine Jacke geschnappt, sei nach draußen gerannt und habe das Unglück gesehen. „Mehrere Menschen lagen auf dem Fußweg, man hörte laute Schreie“, beschrieb er die furchtbare Situation. Fahrräder hätten herumgelegen, und auch ein Kinderwagen. „Ich habe so etwas noch nicht gesehen“, sagte der Mann.

Für mehrere Stunden blieb die Kreuzung gesperrt. Die Ermittler der Polizei sicherten die Spuren – und veranlassten einen Drogentest bei dem Unfallfahrer. Der Mann selbst ist nur leicht verletzt. Auf das Ergebnis des Bluttests müsse man noch warten, damit sei nicht mehr am Wochenende zu rechnen, sagte Polizeisprecher Andreas Schöpflin am Sonntag. Doch das Ergebnis des Schnelltests im Urin war positiv. Man stellte den Haschisch-Wirkstoff THC fest.

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