Berlin/München - Der als „Mehmet“ bundesweit bekanntgewordene Serientäter Muhlis A. (28) hat über seinen Anwalt Bundespräsident Joachim Gauck um Unterstützung bei seiner Rückkehr nach Deutschland gebeten. Das Bundespräsidialamt bestätigte am Donnerstag den Eingang eines offenen Briefes des Anwalts.
2005 war der damals knapp 21-Jährige nach mehreren anderen Straftaten wegen gewalttätiger Angriffe auf seine Eltern zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Er trat die Strafe aber nicht an, sondern setzte sich in die Türkei ab. Daraufhin wurde er ausgewiesen. Zudem erging Haftbefehl.
In dem Schreiben beklagt Anwalt Burkhard Benecken nach Angaben der „Bild“-Zeitung, dass seinem Mandanten besonders seitens der bayrischen Politik Unrecht widerfahren sei. „Mehmet“ fühle sich gebrandmarkt.
