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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Silvester-Bilanzen der Polizei: Ruhiger Jahreswechsel (nicht nur) in Oldenburg

02.01.2021

Oldenburg /Hannover /Berlin Der Jahreswechsel ist in zahlreichen niedersächsischen Städten viel ruhiger als sonst verlaufen. Am Abend und bis nach Mitternacht gab es etwa in Hannover, Göttingen, Braunschweig, Osnabrück, Oldenburg und in der Stadt Bremen deutlich weniger Einsätze als in den Vorjahren, wie die örtlichen Polizeidienststellen berichteten.

In Oldenburg und im Ammerland registrierte die Polizei deutlich weniger Vorfälle als in den Vorjahren. Typische Silvestereinsätze etwa wegen Schlägereien auf Partys habe es nicht gegeben, hieß es. „Es ist deutlich weniger los als in den Vorjahren“, sagte ein Polizist nach Mitternacht. Die meisten Hinweise auf Verstöße gegen die Corona-Verordnung hätten sich nicht bestätigt, teilte die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland am frühen Freitagmorgen mit.

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In der Oldenburger Ammergaustraße haben Beamte eine Wohnung aufgebrochen, um dort eine unerlaubte Party aufzulösen. Vor Ort habe sie 18 Personen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren angetroffen, die sich uneinsichtig gezeigt hätten. Die gewaltsame Öffnung der Wohnung sei nötig gewesen, weil sie nach Angaben der Polizei trotz Klingeln und Klopfen nicht geöffnet worden sei. Gegen die Personen wurden Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet.

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Im gesamten Oldenburger Land hat die Polizei bis auf vereinzelte Verstöße gegen die Corona-Kontaktbeschränkung für eine Silvesternacht relativ wenig zu tun.

In Hannover, Braunschweig, Osnabrück und Göttingen hatten die Beamten ebenfalls den Eindruck, dass sich die meisten Menschen an die Corona-Regeln hielten. Größere Einsätze gab es dort bis kurz nach Mitternacht nicht. Einen anderen Eindruck hatte die Polizei für Salzgitter, Peine und Wolfenbüttel. Ein diensthabender Beamter sagte, es gebe ähnlich viele Einsätze wie in den Vorjahren. Große Vorfälle gab es aber auch in der Region nicht.

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, durften sich in der Silvesternacht höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten und Kinder unter 14 Jahren treffen. Feuerwerk durfte nicht verkauft werden, das Zünden war vielerorts verboten. Vertreter von Polizei und Politik hatten die Menschen aufgerufen, sich an die Regeln zu halten und ein ruhiges Silvester im kleinsten Kreis zu feiern. Die Polizei hatte angekündigt, Verstöße gegen die Corona-Regeln konsequent zu ahnden.

Anders lauten die Berichte der Polizei aus Bremen. Dort seien Streifenwagen der Stadt zwischen 18 und 6 Uhr zu über 300 Einsätzen ausgerückt – etwas mehr als in den vergangenen Jahren. Die Polizei beschlagnahmte knapp 250 Böller und Raketen und fertigte entsprechende Anzeigen. In Bremen war auch das Zünden und Tragen von Feuerwerks- und Knallkörpern an Silvester verboten. Auf den Weserbrücken und in den Wallanlagen schritt die Polizei gegen Personen durch, die sich dort versammelt und zum Teil auch nicht an die Maskenpflicht gehalten hatten. Außerdem beschlagnahmten die Polizisten mehr als ein Dutzend „echte“ sowie Schreckschusswaffen.

Lautstark, aber mit deutlich weniger Menschen auf den Straßen als in den Vorjahren hat auch in Berlin um Mitternacht das neue Jahr begonnen. In vielen Kiezen wurden Böller und Raketen gezündet, über mehreren Bezirken in Berlin kreisten Polizeihubschrauber. Und dennoch zeigte sich die Polizei zufrieden: „Es ist ruhig, es ist wenig los“, sagte ein Sprecher. Bereits zuvor hatten sich die Einsatzkräfte bei den Einwohnern bedankt und sie dafür gelobt, sich an die Silvester-Maßnahmen in der Corona-Krise weitgehend gehalten zu haben.

Ganz ohne Arbeit waren die Berliner Polizistinnen und Polizisten jedoch nicht: Mehr als 80 Menschen wurden vorübergehend von der Polizei festgehalten wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, wie ein Sprecher sagte. Mindestens drei Beamte wurden demnach im Einsatz leicht verletzt, konnten den Dienst aber fortsetzen. „Zünden von Pyro, Feuern aus Schreckschusswaffen, Konsum von Alkohol – die von unseren Kolleg. aufgenommenen Personalien füllen gleich mehrere Anzeigen“, teilte die Polizei schon am frühen Abend auf Twitter mit.

In Stuttgart haben zum Jahresende haben Menschen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung und der Landesregierung Baden-Württembergs demonstriert. Dabei kam es wiederholt zu Verstößen gegen die Auflagen. Insgesamt fanden über den Donnerstagabend verteilt fünf Demonstrationen statt, wie die Polizei mitteilte. Wie viele Menschen daran teilnahmen, war zunächst unklar. Bei den Protesten ging es unter anderem um ein „ein Silvester ohne Corona-Maßnahmen“ und „die sterbende Gastronomie“.

Die Beamten kontrollierten einer Polizeisprecherin zufolge Versammlungsteilnehmer, die behaupteten, ein ärztliches Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht zu haben. Größere Vorkommnisse habe es aber nicht gegeben. Die Demonstrationen waren erlaubt worden, da die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg solche Versammlungen als Grund nennt, für den eine Ausnahme von der nächtlichen Ausgangsbeschränkung gemacht werden darf.

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