STOCKHOLM - Die schwedische Staatsanwaltschaft hat am Mittwoch Ermittlungen gegen die Fluggesellschaft SAS eingeleitet. Grund sind zwei dramatische Notlandungen innerhalb weniger Tage im dänischen Aalborg und in Litauens Hauptstadt Wilna. Dabei war jeweils das rechte Fahrwerk einer Turbo-Propellermaschine vom Typ Dash 8-Q-400 nach dem Aufsetzen gebrochen. In Aalborg erlitten elf Reisende Verletzungen.
SAS kündigte eine „enge Zusammenarbeit“ mit der Staatsanwaltschaft an, wies aber den Verdacht zurück, das Unternehmen habe „Gefahren für andere Personen“ zu verantworten.
