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Berlin -
Sie retten Leben, vertreiben Böses – oder sind einfach gut zu uns: Katzen. Allein in Deutschland leben rund 11,8 Millionen Stubentiger. Einige dieser Tiere ragen aus der Masse heraus.
Uni-Katze:
„Fräulein Sinner“ heißt die Campuskatze der Universität Hildesheim. Seit zwölf Jahren streunt die grau-weiß-getigerte Mieze durch die Flure. Versuche, das Tier in einer Pflegefamilie unterzubringen, schlugen fehl: „Fräulein Sinner“ kommt immer wieder in die Uni zurück.
Lauter Kater: „Merlin“ aus dem südenglischen Torquay hält den Weltrekord im laut Schnurren. Stattliche 67,8 Dezibel – etwa der Lärm eines Rasenmähers – brachten ihm einen Eintrag ins Guinness-Buch.
Reicher Kater: „Tommasino“ erbte 2011 in Rom von seinem mit 94 Jahren gestorbenen Frauchen eine Villa, zwei Wohnungen, Ländereien und Bargeld im Gesamtwert von zehn Millionen Euro. Laut Testament muss der Kater das Geld aber mit anderen „armen Katzen“ teilen.
Kosmetik-Kätzchen: Modezar Karl Lagerfeld bietet seinem Kätzchen „Choupette“ ein Leben in Luxus. Es speist von silbernen Tellern und spielt mit Würfelchen aus Nerz-Fell. Es steht sogar Pate für eine Kosmetik-Kollektion.
Krimineller Kater: Der diebische „Findus“ beschäftigte 2013 die Polizei in Lindau-Revensdorf bei Kiel. Zum Leidwesen seines Herrchens brachte ihm der Kater wochenlang von nächtlichen Beutezügen Socken, Handtücher und Unterwäsche mit. Mit wenig Erfolg suchten die Ordnungshüter in der Nachbarschaft nach den rechtmäßigen Besitzern der Textilien.
Retter-Katze: Die streunende Katze „Maschka“ wärmte im Januar im russischen Obninsk stundenlang ein bei Frost ausgesetztes Baby und rettete es damit wohl vor dem Erfrieren. Neben dem etwa zwei Monate alten Jungen in einem Karton miaute „Maschka“ so lange, bis zweibeinige Helfer das Kind in ein Krankenhaus brachten.