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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Sturmtief Axel sorgt für Chaos und Unfälle

05.01.2017

Bremen /Hannover Regen, heftige Böen, Graupel und Schnee: Sturmtief „Axel“ ist am Mittwoch über Niedersachsen hinweg gefegt und hat vielerorts für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Nach Schnee- und Hagelschauern kam es am Mittwochmorgen auf der Autobahn 1 Hamburg-Bremen zwischen Oyten und Posthausen und auf der A27 bei Bremen zu mehreren Glätteunfällen. Dabei wurden ein 36-Jähriger schwer und mehrere Autofahrer leicht verletzt. Kurzzeitig war die A1 in Fahrtrichtung Hamburg für Bergungsarbeiten gesperrt.

Plötzlich aufkommende Schneeschauer mit Glätte machten auch Autofahrern im Raum Stuhr bei Bremen, bei Bremerhaven sowie im Emsland zu schaffen. Dort überschlug sich ein Wagen, Teile eines Holzzauns bohrten sich in das Auto und verletzten ein vier Jahre altes Kind schwer.

An der Bahnstrecke von Bremen nach Hannover fielen mehrere Bäume um. Die Folge: Auf dem Abschnitt zwischen Eystrup und Nienburg/Weser wurde ein Ersatzverkehr eingerichtet, der Fernverkehr musste weiträumig über Rheine und umgeleitet werden.

Der Deutsche Wetterdienst hatte vor orkanartigen Böen gewarnt. Im Harz musste daher die Brockenbahn auf der Fahrt zum Gipfel stoppen. In der Nacht zum Donnerstag sollte der Wind aber allmählich nachlassen. Hunderte Skifahrer nutzten am Wurmberg bei Braunlage die frisch gefallenen 40 Zentimeter Schnee und gingen am Hexenritt auf die Pisten. Schneekanonen wurden nicht gebraucht, mehrere Lifte waren im Einsatz.

An der Nordsee lief bei erhöhten Wasserständen eine leichte Sturmflut auf, Schäden wurden aber zunächst nicht bekannt. Auf der Insel Wangerooge zerschlugen Wellen zwei der fünf Container, die bei Weihnachtsstürmen vor Uferbefestigungen angetrieben worden waren. Weitere zwei Container am Westende wurden aufgerissen, die Holzladung verteilte sich am Strand. Die Bergung der Container soll am Freitag beginnen. Die Fähren zur Insel fielen am Nachmittag aus, auch die Helgoland-Fähre stellte ihren Betrieb in Cuxhaven ein.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes türmten sich die Wellen in der Deutschen Bucht bis zu sieben Meter hoch. Erneut verlor dort ein Frachter fünf Container in der Nordsee. Inzwischen hat ein US-Transportschiff mit militärischer Ausrüstung den Hafen von Bremerhaven erreicht. Der Frachter hat Material einer Panzerbrigade an Bord, die die Nato-Operation „Atlantic Resolve“ in den östlichen Nato-Ländern verstärken soll.

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DWD

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