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Einigung: Gorch Fock kann am Freitag aufs Wasser
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Aktualisiert vor 4 Minuten.

Streit Zwischen Bund Und Werften
Einigung: Gorch Fock kann am Freitag aufs Wasser

NWZonline.de Nachrichten Panorama

Nach Überschwemmungen trockene Tage

22.05.2019

Stuttgart /Berlin Nach heftigen Regenfällen mit überfluteten Straßen besonders im Osten von Nordrhein-Westfalen ist trockeneres Wetter in Sicht. „Der Sommer, wie man ihn sich wünscht, ist das aber noch nicht“, sagte Markus Winkler, Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst, am Dienstag in Essen.

Der Mittwoch beginne vielerorts noch bedeckt und nebelig. Von Westen her lockere es dann aber zunehmend auf. Die Sonne lasse die Temperaturen klettern. Die 20-Grad- Marke werde in den kommenden Tagen verbreitet geknackt. „Wer kann, sollte die Sonne am Mittwoch und Donnerstag aber auch genießen“, sagte Winkler. Richtung Wochenende werde es wieder unbeständiger.

Schafherde gerettet

Gewitter und heftiger Regen hatten von Montag auf Dienstag insbesondere Ostwestfalen und Lippe im Griff. Tief „Axel“ brachte dort binnen 24 Stunden stellenweise 80 bis 90 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Im Kreis Lippe traten vielerorts Bäche und Flüsse über die Ufer. So überschwemmte die Bega in Lemgo einen Parkplatz und auch mehrere Straßen.

Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz, um Straßen freizuräumen und Wasser abzupumpen – 350 Einsätze gab es allein im Kreis Lippe bis zum Morgen. In Dörentrup rückte sie beispielsweise aus, um einen brennenden Dachstuhl nach einem Blitzeinschlag zu löschen. In Lemgo retteten Einsatzkräfte eine Schafherde vor den steigenden Pegelständen. Die Bundesstraße 66 wurde an zwei Stellen gesperrt. In Lippe überschlug sich das Auto eines 20-jährigen Fahrers: Der starke Regen hatte Schlamm von den Feldern auf die Straße gespült, dem er ausweichen wollte. Er verletzte sich bei dem Unfall leicht.

Vor Fallrohr aufgestaut

Auf der Autobahn 44 kam es in dieser Region in der Nacht gleich zu mehreren Unfällen. Wie ein Sprecher der Polizei Bielefeld mitteilte, gerieten auf der Autobahn mehrere Fahrzeuge wegen des Starkregens ins Schleudern – eine Person wurde leicht verletzt. Im Sauerland stürzten auf mehreren Zugstrecken Bäume auf die Gleise.

In einem Kreißsaal im niedersächsischen Helmstedt stürzte nach heftigen Regenfällen die Decke ein. Der Saal und die Intensivstation des Krankenhauses wurden geräumt. Nach Angaben der Feuerwehr waren sechs Menschen betroffen – drei Frauen aus der Entbindungsstation und drei Intensivpatienten. Sie wurden in andere Krankenhäuser verlegt. Ursache für den Deckeneinsturz war nach ersten Erkenntnissen, dass sich auf dem Dach des Klinikums wegen eines verstopften Fallrohrs Regenwasser gestaut hatte.

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