STUTTGART - Der Lotto-Jackpot ist am vergangenen Sonnabend erneut nicht geknackt worden. Er wächst damit auf den zweithöchsten Stand aller Zeiten. Am Mittwoch warten bei der Ziehung 6 aus 49 rund 30 Millionen Euro auf einen Gewinner, wie die federführende Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg am Montag in Stuttgart mitteilte.

Der Jackpot hatte bis zum Sonnabend deutlich mehr Tipper als sonst angelockt. Die Einsätze stiegen im Vergleich zur Vorwoche um 28 Prozent auf knapp 100 Millionen Euro.

Seit dem 24. Oktober hat in zehn aufeinanderfolgenden Ziehungen kein Lottospieler mehr die sechs Richtigen in Verbindung mit der Superzahl getippt. Die Superzahl (4) fehlte jetzt auch zwei Spielern aus Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Für ihre sechs Richtigen (13, 14, 39, 42, 45, 49) erhielten sie je knapp zwei Millionen Euro. Im Spiel 77 blieb die erste Gewinnklasse am Wochenende ebenfalls unbesetzt. Der Jackpot in der Zusatzlotterie klettert bis Mittwoch auf rund zwei Millionen Euro.

Der Jackpot kann theoretisch noch bis zur 14. Ziehung am 8. Dezember anwachsen. Sollte er auch in der folgenden Ziehung nicht geknackt werden, wird die Summe gemäß den Regeln des Lotto- und Totoblocks unter allen Gewinnern der zweiten Klasse aufgeteilt.

Den höchsten Einzelgewinn in der Geschichte des Zahlenlottos in Deutschland hatte im Oktober 2006 ein 41 Jahre alter Krankenpfleger aus Westfalen abgeräumt. Der dreifache Vater strich 37,7 Millionen Euro ein.