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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Australische Buschfeuer zu Weihnachten

23.12.2019

Sydney /Venedig /Paris Inmitten einer Hitzewelle setzen die Buschfeuer in Australien ihr Zerstörungswerk fort. Besonders hart getroffen hat es den Bundesstaat New South Wales im Südosten des Landes. Die Küstenmetropole Sydney wird gleich von zwei großen Flächenbränden im Nordwesten und Südwesten der Stadt bedroht.

Die Flammen zerstörten den kleinen Ort Balmoral mit seinen rund 150 Häusern südwestlich von Sydney fast vollständig. Dort lebten etwa 400 Menschen. „Wir haben die tragische Nachricht, dass von dem Dorf Balmoral nicht viel übrig ist“, sagte die Premierministerin von New South Wales, Gladys Berejiklian, am Sonntag. „Das ist sehr traurig zu hören.“ Bei dem Versuch, das nahe gelegene Buxton zu retten, waren erst am Donnerstag zwei junge Väter ums Leben gekommen. Der andere große Brandherd ist das sogenannte Megafeuer bei Gospers Mountain im Nordwesten Sydneys, das seit Oktober mehr als 450 000 Hektar Land niedergebrannt hat.

Viel Kritik musste Australiens Premierminister Scott Morrison einstecken, der sich entschuldigte, während der Buschfeuer und der gleichzeitigen Rekordtemperaturen in seinem Land einen Familienurlaub auf Hawaii gemacht zu haben. Er wisse, dass sein Urlaub „große Aufregung“ ausgelöst habe, sagte er am Sonntag auf einer Pressekonferenz nach seiner vorzeitigen Rückkehr am Samstagabend. Im Nachhinein hätte er anders gehandelt.

Auch in Europa mussten Menschen mit Extremlagen kämpfen. Heftige Unwetter haben in mehreren Ländern Südeuropas etwa ein Dutzend Menschenleben gefordert. In Spanien und Portugal kamen durch den Sturm „Elsa“ seit Mittwoch mindestens sieben Menschen ums Leben. In Italien starben drei weitere Menschen, dort war etwa ein Drittel der Lagunenstadt Venedig überflutet. In Südfrankreich wurde ein Segler vermisst, nachdem sein Boot bei Marseille gekentert war.

In Teilen von Spanien forderte der Sturm „Elsa“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern seit Mittwoch fünf Menschenleben. Ein 67 Jahre alter
Niederländer ertrank beim Surfen vor der Küste von Punta Umbria im Südwesten. Ein Mann starb zudem bei Granada, als sein Wagen von Wassermassen überflutet wurde.

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