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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Tausende tote Krabben an US-Stränden

17.08.2015

Bangkok Millionen tote Krabben bedecken Strände in Kalifornien. Ausgemergelte Seelöwenbabys stranden dort in großer Zahl. In Indonesien brennen Tropenwälder. Experten machen dafür das Klimaphänomen El Niño verantwortlich – die Erwärmung des Oberflächenwassers im tropischen Pazifik. Das passiert alle paar Jahre und bringt das Wetter in weiten Teilen der Erde massiv durcheinander.

„Wir rechnen mit 60-prozentiger Wahrscheinlichkeit damit, dass El Niño in diesem Jahr stärker wird als 1997/98“, warnt Hilda Carr vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW). Schon der El Niño von 1997/98 galt als folgenschwerster in 100 Jahren. Die Bilanz: massive Ernteausfälle, 33 Milliarden Dollar (30 Milliarden Euro) Schaden weltweit und 23 000 Todesfälle durch Katastrophen.

El Niño stellt die gewöhnlich vorherrschenden Wetterbedingungen im äquatornahen Pazifik auf den Kopf. Winde treiben die feuchte Luft nicht wie sonst nach Australien und Südostasien, sondern vermehrt nach Osten – an die amerikanische Westküste. Gleichzeitig bleibt dort das kalte und fischreiche Wasser aus der Südpolarregion aus.

Die Krabbenflut an kalifornischen Stränden erklären Wissenschaftler damit, dass das ungewöhnlich warme Wasser die Tiere vermutlich in unbekannte Meeresregionen treibt. Die Seelöwenbabys hungern offenbar, weil Beutetiere wie Tintenfische und Sardinen fortziehen.

Die Philippiner, erst 2013 vom Taifun „Haiyan“ mit mehr als 7000 Toten getroffen, müssten sich in diesem Jahr auf noch gewaltigere­ Taifune ein­stellen, warnt die nationale­ Wetterbehörde Pagasa­. Auch Indonesien rechnet mit dem Schlimmsten.

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