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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Mondlandung von Raumsonde gescheitert

13.04.2019

Tel Aviv /Bremen Die geplante Landung einer israelischen Raumsonde auf dem Mond ist gescheitert. „Es gab einen Defekt in dem Raumschiff“, sagte Ofer Doron von Israel Aerospace Industries (IAI). Nach Angaben der Organisation SpaceIL, Betreiberin der Sonde, war ein wichtiger Motor der Raumsonde „Beresheet“ beim Landemanöver ausgefallen. Sie zerschellte auf dem Mond.

Israel hatte gehofft, als vierte Nation nach den Großmächten Russland, USA und China auf dem Mond zu landen. Es war die erste privat finanzierte Mission dieser Art.

Die Sonde war seit knapp einer Woche um den Erdtrabanten gekreist und hatte dabei mehrere wichtige Manöver gemeistert. Den geplanten Landeplatz im Bereich des „Meers der Heiterkeit“, einem Mondmeer, steuerte sie dann vom optimalen Punkt aus an.

Die Raumsonde hatte ihre sieben Wochen lange Reise zum Erdtrabanten am 22. Februar am Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida begonnen. Sie wurde von einer Falcon-9-Rakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk in die Umlaufbahn der Erde befördert.

„Beresheet“ ist der hebräische Name des 1. Buch Mose (Genesis) in der Bibel. An Bord der unbemannten Sonde war eine Zeitkapsel mit Hunderten digitaler Dateien, darunter auch eine hebräische Bibel.

Die israelische SpaceIL wollte unter anderem einen Prototyp für künftige kommerzielle Mondlandungen schaffen. Der Bau der Sonde hat umgerechnet 84 Millionen Euro gekostet.

SpaceIL hat zu Beginn des Jahres ein Abkommen mit dem deutschen Raumfahrt-Unternehmen OHB in Bremen unterzeichnet. Angestrebt sind künftige gemeinsame, kommerzielle Mond-Missionen.

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