Portland - Bei einer Schießerei in einer Schule im US-Staat Oregon ist am Dienstag mindestens ein Schüler getötet worden. Auch der Schütze sei tot, teilte die Polizei im Multnomah County nahe Portland mit.

Beamte waren auf einen Notruf hin gegen 08.00 Uhr (Ortszeit) zur Reynolds High School in Troutdale ausgerückt. Kurz darauf meldeten sie, die Situation sei unter Kontrolle.

Die 15-jährige Morgan Rose schilderte, wie sie sich gemeinsam mit einem anderen Schüler und zwei Lehrern in einem Umkleideraum versteckt hielt, als die Schüsse fielen. „Es war beängstigend“, sagte sie. Daniel DeLong, ein weiterer 15-jähriger Schüler sagte, er habe einen Sportlehrer mit blutigem Hemd gesehen.

Die Schule war sofort abgeriegelt worden. Fernsehbilder zeigten, wie Schüler mit den Händen über dem Kopf aus dem Gebäude geleitet wurden. Die Jungen und Mädchen hatten aus dem Gebäude heraus Textnachrichten an ihre Eltern versandt. Die Polizei bat die Eltern, ihre Kinder auf einem nahen Parkplatz in Empfang zu nehmen.

Immer wieder kommt es zu Schießereien an US-Schulen. Erst am 5. Juni war ein Mensch von einem Schützen an der Pacific University in Seattle getötet worden. Im Dezember 2012 hatte ein Amokläufer in Newtown im Staat Connecticut 20 Kinder und sechs Erwachsene erschossen.