Gadebusch - Ein Metallteil ihres Büstenhalters hat eine Touristin bei einem Jagdunfall in Mecklenburg-Vorpommern wohl vor schlimmeren Verletzungen bewahrt. Die 41-Jährige aus Nordrhein-Westfalen war mit ihrem Begleiter auf einem Fahrrad an einem Rapsfeld bei Gadebusch unterwegs, als sie plötzlich Schmerzen spürte. „Nach den bisherigen Untersuchungen wurde sie von einem Gegenstand vorn im Brustbereich getroffen“, sagte ein Polizeisprecher.
An der Stelle, an der ein Metallbügel des BH saß, sei ein Munitionsteil gefunden worden. Die Frau kam buchstäblich mit einem blauen Fleck davon.
In der Gegend lief gerade eine Wildschweinjagd. Die Polizei ermittelt nun gegen den mutmaßlichen Schützen – einen der Jäger – wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Die Jagd sei abgebrochen und die Waffe des Jägers sichergestellt worden, hieß es. Es sei möglich, dass das Geschoss abgeprallt sei.
