Huauchinango - Bei heftigen Unwettern in Mexiko sind mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen. Im Südosten des Landes brachte starker Regen in den Ausläufern des Tropensturms „Earl“ die Erde ins Rutschen. Die Schlammlawinen rissen Menschen und Häuser mit sich fort.
Allein im Bundesstaat Puebla kamen 32 Menschen ums Leben, teilte Gouverneur Rafael Moreno Valle mit. Im benachbarten Veracruz gab es nach Angaben des Zivilschutzes 13 Tote. 18 Gemeinden waren durch Erdrutsche und über die Ufer getretene Flüsse von der Außenwelt abgeschnitten. Das Innenministerium erklärte für drei Gemeinden in Puebla den Notstand.
In Puebla waren vor allem die Gemeinde Huauchinango – 140 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt – und die 15 Kilometer entfernte Ortschaft Tlaola betroffen. In Huauchinango habe es den größten Niederschlag innerhalb von 24 Stunden seit Beginn der Aufzeichnungen gegeben, teilte die Regierung von Puebla mit.
Die Wohnungen von mindestens 2000 Menschen in Huauchinango und Tlaola wurden schwer beschädigt. Sie mussten in Notunterkünften untergebracht werden.
