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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Kleidung: Ungewöhnliche Orte locken zur Modewoche

07.07.2015

Berlin Jahrelang wollte Berlin um jeden Preis mit den großen Modemetropolen Paris und London, Mailand und New York mithalten. Inzwischen besinnt sich die Bundeshauptstadt mit ihrer Fashion Week auf die eigenen Stärken. Wenn an diesem Dienstag die viertägige Sommerausgabe (7.-10. Juli) des traditionellen Großevents beginnt, geht es nicht unbedingt um mehr Glanz und Glamour, sondern vor allem um Kreativität und neue Trends.

„Der Modemarkt und besonders die Modemessen sind hart umkämpfte und inzwischen globale Märkte“, sagt der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD). „Um Erfolg zu haben, müssen die Wettbewerber sich immer wieder neu erfinden und offen für Neues sein.“ Zentrales Thema sind deshalb die Zukunftschancen der Branche durch digitale Medien. Allein fünf Events widmen sich diesen Fragen.

Auch die Laufstegschauen am Brandenburger Tor, Herzstück der Modewoche, zeigen ein neues Gesicht. Zwar sind nach der Eröffnung durch das junge Herrenlabel Sopopular (7. Juli, 10 Uhr) hier auch wieder Stammgäste wie Lena Hoschek, Marc Cain, Riani, Guido Maria Kretschmer und Esther Perbandt zu sehen. Doch viele Designer nutzen auch die kleinere „Stage“ (Bühne), die erstmals in das angesagte Ausstellungshaus Me Collectors Room des Wella-Erben Thomas Olbricht in Berlin-Mitte umgezogen ist.

Doch längst nicht mehr jeder braucht die eigene Glamourschau. Der Berliner Mode Salon präsentiert nach 18 Teilnehmern in der ersten Runde diesmal schon 30 heimische Designer in einer Gemeinschaftsausstellung. Mit dabei im herrschaftlichen Kronprinzenpalais Unter den Linden sind auch Berliner Publikumslieblinge wie Augustin Teboul, Hien Le, Lala Berlin, Perret Schaad und Tim Labenda. Der Termin ist bewusst erst am Freitag, wenn das Großfeuerwerk der Haute Couture in Paris vorüber ist.

Insgesamt stellen in Berlin mehr als 3000 Marken ihre Kollektionen für den kommenden Frühling und Sommer vor – nach Angaben des Wirtschaftssenats so viele wie noch nie. Mehr als 200 000 Besucher werden erwartet.

Trotz aller Bescheidenheit: Auch diesmal wird der Promi-Faktor ein wichtiger Gradmesser für das Modefieber in der Bundeshauptstadt sein. Offizielles Gesicht ist das niederländische Supermodel Doutzen Kroes (30). Auch ihre Spitzenkollegin Eva Herzigová, der türkische Modestar Tulin Sahin und Schauspielerin Ornella Muti haben sich angesagt, wissen die Blogger. Und für Überraschungen ist Berlin noch allemal gut.

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