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Schwerer Unfall mit fünf Fahrzeugen auf der A 1
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Aktualisiert vor 6 Minuten.

Vollsperrung Und Langer Stau
Schwerer Unfall mit fünf Fahrzeugen auf der A 1

NWZonline.de Nachrichten Panorama

Unwetter toben vor allem im Osten

01.07.2017

Berlin /Hannover /Bremen Heftiger Regen hat in Teilen Deutschlands zu schweren Überschwemmungen geführt, am Freitag entspannte sich die Lage aber weitgehend. Vor allem in Berlin waren die Auswirkungen des Unwetters noch zu spüren – hier hielt der Ausnahmezustand am Morgen noch an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete für das Wochenende in vielen Teilen Deutschlands weiter mit Dauerregen. Die Intensität der Niederschläge lasse aber nach, hieß es. Für Berlin und Brandenburg wurde eine Unwetterwarnung vor extrem ergiebigem Dauerregen aufgehoben. Für den Nordosten und Norden warnte der DWD allerdings weiter vor andauernden Regenfällen und Sturmböen.

In der Nacht war die Feuerwehr auch in Brandenburg, Niedersachsen und Bremen im Dauereinsatz. Im Norden und Osten Deutschlands blieben anders als befürchtet größere Schäden aus. Den Süden und Westen verschonte das Unwetter weitestgehend.

Nahverkehr gestört

In Berlin waren hingegen in der Nacht und am Morgen Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz – häufigster Grund waren vollgelaufene Keller und U-Bahnstationen sowie überschwemmte Straßen. Hier war nach Angaben der Berliner Wasserbetriebe ein Jahrhundertregen niedergegangen.

Am Morgen war der öffentliche Nahverkehr in der Hauptstadt teilweise weiter gestört. Einige U-Bahnlinien waren unterbrochen, stellenweise wurde ein Pendelverkehr eingerichtet, wie die Berliner Verkehrsbetriebe mitteilten. Die Feuerwehr bat weiterhin darum, die Helfer nur bei Keller-Überschwemmungen zu rufen, wenn das Wasser höher als fünf Zentimeter steht.

An anderen Stellen entspannte sich die Lage schon am frühen Morgen. So lief am Flughafen Tegel seit Freitagmorgen der Betrieb wieder normal. Ein unterspültes Haus in Charlottenburg, bei dem zwischenzeitlich Einsturzgefahr bestand, wurde am Morgen von Statikern wieder freigeben. Auch auf der viel befahrenen Stadtautobahn A100 gab es der Polizei zufolge nach mehreren nächtlichen Sperrungen keine Störungen mehr.

Zeltlager überschwemmt

Doch nicht nur in der Hauptstadt war Land unter. Auch in Brandenburg regnete es scheinbar unaufhörlich – besonders betroffen war der Raum Oranienburg. Einige Schäden aus der Nacht kamen erst am Morgen zutage: So musste etwa die Kreisverwaltung Overhavel wegen technischer Probleme geschlossen werden. In die unteren Kellerräume, in denen die Server der Verwaltung stehen, sei Wasser gelaufen, teilte die Stadt Oranienburg mit.

In Mecklenburg-Vorpommern hatte der Starkregen einige Open-Air-Veranstaltungen am Donnerstagabend beeinträchtigt. In Wolgast musste zum Beispiel die Premiere der Schlossinselfestspiele abgebrochen werden. In Niedersachsen und Bremen waren einige Straßen vorübergehend nicht befahrbar, größere Schäden entstanden aber nicht.

In Hannover war die Medizinische Hochschule von Wasserschäden betroffen. Eine Tiefgarage sowie die Zentralapotheke waren überschwemmt worden. Beim Reifenhersteller Continental und der Zentralen Polizeidirektion gab es ebenfalls einen Wassereinbruch. In Lüneburg stand am Freitagmorgen das Zentralgebäude der Leuphana-Universität unter Wasser. Die Feuerwehr war den ganzen Vormittag im Einsatz, um den Keller der Hochschule leer zu pumpen.

In Bremen rückten die Einsatzkräfte bis zum Donnerstagabend rund 45 Mal aus. Etliche Keller und Wohnungen liefen nach Angaben der Feuerwehr voll. Am Stadtwaldsee wurde ein Zeltlager der Jugendfeuerwehr überschwemmt.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-panorama 
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