Rostock - Wegen gewerbsmäßigen Betrugs mit Ferienwohnungen in 60 Fällen ist ein Geschäftsmann vom Amtsgericht Rostock zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Der Mann hatte Ferienwohnungen im Ostseebad Kühlungsborn über das Internet angeboten, auf die er gar keinen Zugriff hatte. Das Gericht hielt dem 56-Jährigen bei der Urteilsverkündung am Donnerstag zugute, dass er nicht vorbestraft ist, die Taten gestand, Reue zeigte, sich bei allen Opfern entschuldigte und vollständigen Schadenersatz leistete. Der Schaden wurde mit 53 400 Euro beziffert.

Grund für den Betrug im Jahr 2014 war die plötzliche Rückforderung von Schulden aus einem Kredit innerhalb der Familie, hieß bei Gericht. Außerdem hatte der Mann einen Prozess verloren, wodurch ihm Kosten entstanden waren.