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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Fernsehen: Vom Schicksal gezeichnet ins Rampenlicht

09.09.2011

KöLN Sie sind beliebt und berühmt. Plötzlich heißt es, wegen einer schweren Krankheit werde es vorerst keine Auftritte geben. In einigen Medien schießen Spekulationen ins Kraut über die Art der Beschwerden, die Fans sind besorgt. Erst viele Monate später stehen sie wieder auf einer Fernsehbühne und richten bewegende Worte an die Zuschauer. So geschehen in jüngster Zeit in Deutschland – zweimal. Der Auftritt von Gaby Köster (49) am Mittwochabend in „Stern TV“ legt den Vergleich mit dem Comeback von Monica Lierhaus (41) vor einigen Monaten nahe.

„Ich bin froh, hier auftreten zu können, jetzt muss ich mich nicht mehr verstecken“: Das war die zentrale Botschaft der nach einem Schlaganfall vor dreieinhalb Jahren noch immer linksseitig gelähmten Komikerin Köster, deren operierten Kopf jetzt Dreadlocks zieren. Moderator Steffen Hallaschka geleitete sie zu ihrem Sessel, das Publikum erhob sich. Die Kölnerin sagte keck: „Setzt euch bitte hin. Ich habe nichts Besonderes gemacht. Ich war nur krank.“

Rund vier Millionen Menschen und damit mehr als sonst sahen die „Stern-TV“-Sendung bei RTL.

„Ich bin sehr berührt und bewegt, wie freundlich Sie mich hier empfangen“: Das sagte Ex-„Sportschau“-Moderatorin Monica Lierhaus, als sie am 5. Februar und damit zwei Jahre nach einer Gehirnoperation, bei der es Komplikationen gab, bei der Verleihung der Goldenen Kamera auftrat. Auch dort stand das Publikum auf. Mancher im Saal war zu Tränen gerührt beim Anblick der sichtlich gezeichneten Frau.

Sowohl bei Lierhaus als auch bei Köster hatte das Management während der Genesungszeit eine Nachrichtensperre verhängt. Dann aber fanden beide Frauen den Weg zurück in die Öffentlichkeit.

Von Köster – Interview-Offensive in Zeitschriften sowie TV-Auftritte – erscheint am Freitag ein Buch („Ein Schnupfen hätte auch gereicht“).

Bei Lierhaus folgte kurz nach dem Auftritt bei der Goldenen Kamera, bei dem sie vor Millionen Fernsehzuschauern ihrem Lebensgefährten einen Heiratsantrag machte, ein Vertrag als Botschafterin der ARD-Fernsehlotterie. Dafür bekommt sie laut unbestätigten Medienberichten 450 000 Euro im Jahr.

„Es ist nicht einfach für mich, das alltägliche Leben wieder zu meistern, vieles wieder neu zu lernen“, sagte Lierhaus beim Comeback.

Bei Köster, bei der nach eigenen Worten die schwere Erkrankung die Beziehung „aufgefressen“ hat, klang das bei „Stern TV“ so: „Ich weiß, ich kann meinen alten Job nicht mehr machen.“ Doch für ein Dasein als Rentnerin fühle sie sich mit nicht mal 50 noch zu jung. Im Interview mit „Bild der Frau“ gab die Komikerin und Mutter ein großes Ziel für das kommende Jahr aus: Auf dem Abi-Ball ihres Sohnes Donald wolle sie wieder fit sein.

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