Seattle - Bei einer Schießerei an einer High School bei Seattle im US-Staat Washington sind nach Angaben der Polizei zwei Menschen um Leben gekommen. Einer davon sei der Schütze, er habe sich selbst getötet. Nach Angaben eines Krankenhauses wurden vier schwerverletzte junge Leute eingeliefert. Sie befänden sich in kritischem Zustand.
„Der Schütze war ein Schüler“, erklärte Polizeioffizier Robb Lamoureux in Marysville. Er wollte nicht sagen, ob es sich um einen Jungen oder um ein Mädchen handelt.
Nähere Einzelheiten über das Verbrechen an der Marysville-Pilchuck High School wurden zunächst nicht bekannt. „Ich weiß nichts über ein Motiv“, sagte Lamoureux. „Es gibt einen Toten, und das ist der Schütze.“
TV-Sender zeigten Bilder von Schülern, die von der Polizei ruhig ins Freie geführt wurden. Die Schüsse seien in der Kantine der Schule gefallen, berichteten Augenzeugen.
Auch das Alter des Schützen blieb unklar. High-School-Schüler sind allgemein zwischen 13 und 18 Jahre alt. US-Präsident Barack Obama wurde über den Vorfall unterrichtet.
In den USA kommt es immer wieder zu Amokläufen von Schülern. Bei einem Amoklauf an einer Grundschule in Newtown in Connecticut Ende 2012 erschoss ein ehemaliger Schüler 20 Kinder und acht Erwachsene und sich selbst.
