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UNWETTER: Windhosen verwüsten Dörfer

15.05.2007

AACHEN Zwei Windhosen haben am Sonntagabend in Nordrhein-Westfalen mehrere Dörfer verwüstet. Im Dorf Kall-Sistig in der Eifel wurden nach Angaben der Feuerwehr mehrere Hausdächer abgedeckt und Dachkonstruktionen beschädigt. In einer Schreinerei wurde der komplette Dachaufbau weggefegt. Einige Straßen wurden von umfallenden Bäumen blockiert. Auch in Bedburg-Hau am Niederrhein entstanden beim Durchzug eines Tornados Schäden von etwa 40 000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Der Tornado in der Eifel war mit Geschwindigkeiten von weit über 200 Stundenkilometern von Hellenthal bis Kall bei Köln durch die Region gerast. Seine 30 Meter breite Schneise zog sich mehr als zwölf Kilometer nach Nordosten, berichtete die Feuerwehr. Drei Ortschaften hatten Glück: Der Tornado zog nur 200 Meter entfernt an ihnen vorbei.

Der Deutsche Wetterdienst ging am Montag von einem Tornado der Stufe zwei bis drei auf der bis fünf reichenden Skala aus. Den letzten stärkeren Tornado in bewohntem Gebiet habe es in Nordrhein-Westfalen im Juli 2002 bei Duisburg gegeben, sagte der Meteorologe Franz Josef Molé. Auch über Bedburg-Hau hatte sich am Abend nach einem Gewitter ein starker Luftwirbel gebildet. Nach Angaben der Polizei wanderte er acht Minuten lang etwa fünf Kilometer weit durch ländliches Gebiet.

Dabei deckte der Tornado Dächer landwirtschaftlicher Gebäude ab, knickte Bäume um und beschädigte zehn Autos.

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