• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Panorama

Coronavirus: Passagiere dürfen wieder an Land

20.02.2020

Yokohama /Phnom Penh Nach zweiwöchiger Quarantäne wegen des neuartigen Coronavirus sind am Mittwoch die ersten Passagiere von Bord des Kreuzfahrtschiffes „Diamond Princess“ in Japan gegangen. Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen an Bord werde mindestens drei Tage dauern, teilte die Regierung in Tokio mit.

In Kambodscha mussten ebenfalls noch Kreuzfahrturlauber auf ihre Heimreise warten, darunter mehrere Deutsche. Alle 781 dort verbliebenen Reisenden der „Westerdam“ seien negativ getestet worden, teilte die Reederei Holland America Line unter Berufung auf das kambodschanische Gesundheitsministerium mit.

Als erste Gruppe in Japan sollen rund 500 vor allem ältere Passagiere, die negativ auf den Erreger getestet und abschließend von Ärzten an Bord befragt wurden, die „Diamond Princess“ verlassen. Vor dem Schiff fuhren Busse auf. Wer negativ auf das Virus getestet wurde, aber engen Kontakt mit später positiv getesteten Personen hatte, muss bis auf weiteres an Bord zur Beobachtung bleiben.

Die Zahl der Sars-CoV-2-Fälle bei Passagieren und Crewmitgliedern war bis zum Vortag auf 542 gestiegen. Alle Betroffenen wurden in örtliche Krankenhäuser gebracht. Anfänglich hatten sich rund 3700 Menschen an Bord der „Diamond Princess“ befunden, darunter zehn deutsche Staatsangehörige. Ein deutsches Ehepaar wurde später positiv auf den Erreger getestet.

Wann die in Kambodscha verbliebenen „Westerdam“-Passagiere heimkehren können, war noch nicht klar. Mehrere asiatische Länder hatten dem Kreuzfahrtschiff aus Sorge vor einer möglichen Einschleppung des Virus das Anlegen untersagt, obwohl keine Fälle an Bord bekannt waren. Erst Kambodscha stimmte schließlich zu.

Bei einer US-Passagierin der „Westerdam“ wurde dann am Wochenende bei der Weiterreise in Malaysia überraschend eine Infektion festgestellt. Da waren viele der rund 2300 Menschen an Bord bereits an Land gegangen. Das Ausschiffen wurde gestoppt. Unklar ist, wo sich die in Hongkong zugestiegene Amerikanerin angesteckt hat.

Auch 57 deutsche Urlauber waren laut Reederei unter den „Westerdam“-Passagieren. Einige warteten noch auf die Heimreise, andere sind bereits zu Hause. Zwei Brandenburger seien derzeit in häuslicher Isolation und würden täglich befragt, wie das Potsdamer Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte.

Die Heimreise aus Kambodscha könnte für die „Westerdam“-Passagiere schwierig werden – obwohl sie negativ getestet wurden. Malaysia, Singapur, Thailand und Taiwan haben in den vergangenen Tagen angekündigt, die Durchreise nicht zu erlauben.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.