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Deutschland erwartet im Sommer ein Fußballfest. Die EM bedeutet für die UEFA ein Milliardengeschäft, für die Ausrichterstädte Werbung in eigener Sache. Und für die deutsche Wirtschaft Impulse?
DFB-Sportdirektor Rudi Völler erwartet in etwa drei Monaten ein großes Fußballfest in Deutschland. Aktuell ist von der EM-Euphorie noch wenig zu spüren. Den Branchen bereitet das keine Sorgen.
So wenig Bier wie im Jahr 2023 haben die deutschen Brauer seit der Wiedervereinigung noch nie verkauft. Höhere Preise sind nur schwer durchsetzbar. Doch die wirklichen Probleme kommen erst noch.
Nach überwundener Pandemie sah es kurz so aus, als könne sich der deutsche Biermarkt vom Corona-Schock erholen. Doch hohe Kosten und preisbewusste Verbraucher zwingen die Brauer in eine neue Realität.
Weil Leergut nur schleppend zurückgegeben wird, befürchten deutsche Brauereien erneut einen Mangel an Bierflaschen. Das Friesische Brauhaus zu Jever nennt noch weitere Herausforderungen.
Jedes Jahr im Sommer werden die Bierflaschen knapp. In diesem Jahr gibt es neben der erhöhten Nachfrage noch weitere Gründe für den Mangel.
Prost! Cheers! Cin cin! Im Sommer drehen sich viele Gedanken um erfrischende Kaltgetränke. Was sind eigentlich die Drink-Trends 2023?
Klarerer Kopf, weniger Kalorien: Der Trend zum alkoholfreien Bier hat die Nische längst verlassen, wird größer und größer. Bald schon ist jedes zehnte Bier, das in Deutschland gebraut wird, alkoholfrei.
Das deutsche Mehrwegsystem hat ein Problem. Brauer klagen, dass Flaschen zu langsam und zu selten zurückkommen und debattieren über eine Anhebung des Pfandes. Doch die würde sie viele Millionen kosten.
Bier selbst herstellen - dieses Hobby wird laut Deutschem Brauer-Bund hierzulande immer beliebter. Von den Brauereien werden die Hobbybrauer aber nicht als unliebsame Konkurrenz gesehen.
Die allermeisten Weinflaschen landen in Altglascontainern. Mehrweg spielt bisher kaum eine Rolle in der Branche. Nun kommt Bewegung in das Thema. Bier könnte da ein Vorbild sein.
Es gibt immer weniger Brauereinen in Deutschland. Ihre Zahl sinkt im dritten Jahr in Folge. Der Branchenverband befürchtet eine tiefergehende Trendumkehr.
Deutschlands Brauer haben 2022 wieder mehr Bier verkauft als in der Corona-Krise. Die alten Probleme sind aber nicht verschwunden. Stattdessen sind neue hinzugekommen, die den Bierpreis antreiben.
Deutschland gilt als Land der Biertrinker. 2019 wurden 85,2 Millionen Hektoliter des Gebräus abgesetzt. Dann kam Corona. Inzwischen sei der Absatz wieder gestiegen - doch Bier wird teurer.
Statt an lauen Sommerabenden findet die Fußball-WM in Katar in der tristen Jahreszeit statt - hinzu kommen Energiekrise und Inflation. Das sonst gute Geschäft könnte sich dieses Mal für viele zerschlagen.
Die Fußball-WM in Katar findet dieses Jahr in der tristen Jahreszeit statt - und noch dazu in der Energiekrise und während der Inflation. Das WM-Geschäft für die Wirtschaft könnte sich zerschlagen.
René Krischer aus Ostfrieland ist nicht mehr der einzige Brauer, der einen Rückgang an Leergut bemerkt. Auch die Jever Brauerei spürt jetzt die Veränderung. Der Deutsche Brauer Bund befürchtet noch Schlimmeres.
Die Energiekrise macht auch den Brauereien zu schaffen. Wird nicht bald etwas gegen die steigenden Gas- und Strompreise unternommen, sieht der Deutsche Brauer-Bund schwarz für die Bierbranche.
Stilles Wasser ist im Kommen – denn Deutschland droht die Kohlensäure auszugehen. Das hat weitreichende Folgen. Der Grund liegt bei der Düngemittelindustrie.