Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen Artikel und Fotostrecken zum Thema "Heisig, Dirk".
Das Projekt Musealog möchte arbeitslosen Akademikern den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern und den Fachkräftemangel in Museen bekämpfen. Sechs Teilnehmer bekamen nun ihre Zertifikate.
143 ehemals arbeitslose Akademiker haben in Emder Museen gearbeitet. Sie haben viele Sammlungsgegenstände aufgenommen. Das ist eine Arbeit, für die immer Fachleute gesucht werden.
Absolventen beenden achtmonatigen Musealog-Kursus. Seit 1997 haben insgesamt 631 Akademiker aus dem gesamten Bundesgebiet an dem in Deutschland einzigartigen Weiterbildungsangebot teilgenommen.
Seit 20 Jahren gibt es das Projekt Musealog. Es macht arbeitslose Kulturwissenschaftler fit für den ersten Arbeitsmarkt.
Die Fortbildung hat acht Monate gedauert. Am Montag bekamen 20 Teilnehmer ihre Zertifikate in Carolinensiel.
70 Prozent der Teilnehmer finden nach der Maßnahme direkt einen Arbeitsplatz.
Die Fortbildungsmaßnahme wird von der Arbeitsagenturen finanziert. Platz ist pro Kurs für 20 Teilnehmer.
Einer Weiterbildung bei der Museumsakademie in Weser-Ems verdankt die 31-jährige Isabell Flemming aus Oldenburg ihre Stelle in Berlin. Als besonderes Privileg empfindet sie es, dass sie die Kunstwerke berühren darf.
Für Isabell Flemming war es das große Los: Eine Qualifikation der Museumsakademie in Weser-Ems verhalf der Kunstwissenschaftlerin zu einer Stelle im Berliner Käthe-Kollwitz-Museum. Hier erzählt sie, was die „Musealogen“ so alles lernen.
19 Teilnehmer arbeiteten an zehn Museen im Nordwesten. Den „Musealog“ gibt es seit 1997.
Acht Monate werden junge Geisteswissenschaftler in Museen oder Touristik-Zentralen geschult. Die Vermittlungsquote ist hervorragend.
In 14 Jahren haben 347 Wissenschaftler aus ganz Deutschland die Fortbildung absolviert. Finanziert wird das Projekt von der Arbeitsagentur.
Im Museumsdorf waren Eisenöfen und Töpferei die Themen. Die Teilnehmer kamen aus zwölf Bundesländern.