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Die Münsterlandhalle sei von immenser historischer Bedeutung. Und das nicht nur vor dem Hintergrund des Kreuzkampfes gegen die Nazis im Jahre 1936. Das sagt Ex-Museumsdorfchef Prof. Dr. Uwe Meiners.
Zu Propagandafahrten von Adolf Hitler im Oldenburger Land sind neue Hinweise und Bilder aufgetaucht. Bei einer Riesenkundgebung in Bad Zwischenahn sprach der „Führer“ vor etwa 10.000 Menschen.
Laut der Demontageliste der Alliierten von 1947 war die Maschinenfabrik Bruns in Bad Zwischenahn die einzige Rüstungsfabrik im Ammerland. Profitierte sie von politischen Gefangenen?
Viele Lehrer hätten um ihre berufliche Existenz fürchten müssen. Eduard Krüger und Erich Lampe sei es nicht anders ergangen.
Die Nationalsozialisten bauten das Gebäude für Sport und „kulturelle Aufgaben“. 1981 kam der Abrissbagger.
Die Nazis hatten die Entfernung von Kreuzen und Lutherbildern aus allen staatlichen Gebäuden angeordnet. Das fassten die Katholiken in Südoldenburg als Kriegserklärung auf.
Der Geistliche holte die kirchliche Einweihung tags darauf nach und übergab Kruzifixe. Das bot den Nazis Anlass für den „Kreuzerlass“.
Pfarrer Sommer weihte die Schule in Bösel 1936 ohne Zustimmung der NSDAP ein. Dann wurden Kreuze in Schulen verboten.
Viehwaggons mit Menschen darin hielten am Bahnhof in Ganderkesee. In einer Halle lagerten Möbel von Juden.
DER WIDERSTAND FORMIERTE SICH AUCH IN DER ÖRTLICHEN KIRCHE. DER STELLVERTRETENDE FRIESOYTHER BÜRGERMEISTER WARNTE DAMALS VOR EINER „OFFENEN REBELLION“.