Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen Artikel und Fotostrecken zum Thema "Wilkens, Hans-Gerd".
Nach quälender Corona-Zeit endlich wieder unbeschwert durchstarten – das wollen neben den Gastronomien auch die Melkhüser in der Gemeinde Ganderkesee. Warum das nicht auf allen Höfen möglich ist.
Als sie vor dem Bundespräsidenten über den Tod ihres Vaters sprach, hat Finja Wilkens Menschen in ganz Deutschland bewegt. Jetzt hat die 29-Jährige aus Kühlingen eine Hommage an ihn verfasst.
Der Neustart stellt die Kühlinger Melkhus-Betreiber vor Herausforderungen. Aber Finja Wilkens ist sich sicher, dass ihr vor einem halben Jahr verstorbener Vater gewollt hätte, dass seine Familie sie angeht.
Fast 80.000 Tote allein in Deutschland – die Corona-Pandemie hat viele Opfer gekostet und viel Leid verursacht. Auch in Niedersachsen und Bremen gedachten Menschen der Toten und fühlten mit deren Angehörigen.
Am Wochenende erstrahlen in deutschen Fenstern Kerzen. Die Lichter sollen an die vielen Verstorbenen erinnern. Mit verschiedenen Aktionen nehmen auch die Menschen in Niedersachsen und Bremen Anteil.
Finja Wilkens aus Kühlingen hat ihren Vater nicht durch Corona verloren, aber während der Pandemie. Am Sonntag wird die 28-Jährige vor Bundespräsident Steinmeier sprechen.
Wenn ein gastronomischer Betrieb potenzielle Besucher ausdrücklich bittet, nicht zu kommen, muss etwas passiert sein. Im Fall der Familie Wilkens ist es eine schwere Erkrankung.
Innovationen sind bei den Melkhüsern im Nordwesten gefragt. Viele bieten inzwischen auch Kuchen an.
HUNDERTE BESUCHER SCHAUTEN SICH AM SONNTAG AUF DEM HOF DES LANDWIRTES WILKENS UM. DIESER ZEIGTE ANSCHAULICH DEN WEG DER MILCH VOM ERZEUGER ZUR LADENTHEKE.
DIE LANDWIRTE MÖCHTEN MIT DER AKTION FÜR DAS LEBEN AUF DEM LANDE WERBEN. DER HOF WILKENS IST DER EINZIGE BETRIEB AUS DER GEMEINDE GANDERKESEE, DER SICH DARAN BETEILIGT.
IMMER WENIGER VERBRAUCHER HABEN DIREKTEN KONTAKT ZUR LANDWIRTSCHAFT. DAHER ÖFFNEN AUCH IN DIESEM JAHR BUNDESWEIT WIEDER RUND 1000 BETRIEBE IHRE HOFTORE.
Auch Selbstbedienung ist möglich. Das Projekt der Melkhüser im Landkreis hat der Landfrauenverband initiiert.
Gemeinde und Feuerwehr haben den Fall intensiv geprüft. Weil doch Gefahr bestanden habe, könne auf Gebühren verzichtet werden.
Kosten sollen nachvollziehbar sein. Aus Sparsamkeit dürfe ein Alarm nicht unterbleiben.