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NWZonline.de Region

Personalmangel soll reduziert werden

18.11.2013

Wilhelmshaven Die Neuausrichtung der Streitkräfte im laufenden Betrieb belastet die Marine. Auch wenn diese die Neu- und Umstrukturierung nach Aussagen von Vizeadmiral Axel Schimpf bereits zu 80 Prozent abgeschlossen hat. Dennoch: „Bei der Umsetzung geht es nicht nur um Standorte und Dienstposten, sondern um Menschen, die Familien haben, und denen viel Flexibilität abverlangt wird“, so der Inspekteur.

Die Flotte klagt nach Aussetzen der Wehrpflicht vor allem über das große Personalmangel, welches die vorhandenen Besatzungen an Bord der Schiffe und Boote über Gebühr belastet. Die Marine steuert unter anderem mit Verpflichtungsprämien in der Truppe und gezielten Nachwuchswerbekampagnen dagegen, sagt Axel Schimpf. So liegen von 560 Teilnehmern an einem mehrtägigen Marinebesuch mit Seefahrt inzwischen 360 Verpflichtungen vor. „Ein toller Erfolg“, so der Inspekteur. Die Marineführung sei zuversichtlich, dass die Kombination der ergriffenen Maßnahmen das Personalfehl im kommenden Jahr signifikant reduzieren wird.

Bürokratie, fehlende Ersatzteile, knappe Kapazitäten und fortgesetzte Terminuntreue der Industrie machen der Flotte ebenfalls zu schaffen. Die zu recht kritisierten Verzögerungen führten auch für die Soldaten zu Planungsunsicherheiten. Deshalb müsse die Marine auch fern der Küste bei allen Zuständigen eine „Mitbetroffenheit“ für die berechtigten Anliegen der Besatzungen erzeugen.

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