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NWZonline.de Sport Pferdesport

Werth feiert Geburtstag mit Titel

22.07.2019

Aachen Dressurkönigin Isabell Werth hatte schon längst mit Champagner ihren Geburtstag und ihren nächsten Sieg gefeiert, als Kent Farrington beim Chio-Höhepunkt Daniel Deußer knapp schlug. Der 37-jährige Springreiter aus Hessen war im Stechen des Großen Preises von Aachen mit Tobago einen Tick zu langsam. So gewann der 38-jährige US-Amerikaner am Sonntag im Sattel von Gazelle mit 0,37 Sekunden Vorsprung vor Deußer. „Mein Pferd wollte im Stechen erst nicht so richtig loslaufen“, schilderte Deußer: „Ich hatte trotzdem erst gedacht, dass es reichen könnte.“ Mit dem zweiten Platz beim größten Turnier der Welt sei er „dennoch superglücklich“.

Für das zweitbeste Ergebnis der Gastgeber sorgte Simone Blum. Die 30-jährige Weltmeisterin aus Zolling kassierte in der dritten Runde des Turnier-Höhepunktes einen Abwurf und musste sich mit Platz vier zufrieden geben. Der abschließende Höhepunkt des weltweit größten Turniers gilt als prestigeträchtigste Prüfung des Pferdesports und ist einer Million Euro dotiert.

Vorjahressieger Marcus Ehning hatte schon nach der ersten Runde keine Chance auf eine Wiederholung des Erfolges. Am letzten Hindernis kassierte der bis dahin fehlerfreie 45-Jährige aus Borken mit Funky Fred einen Abwurf.

Drei Stunden vor Beginn des wichtigsten Springens gab es in Aachen eine Siegehrung, wie sie selbst die erfolgreichste Reiterin der Welt noch nicht erlebt hat. 6000 Zuschauer stimmten nach dem erneuten Triumph von Isabell Werth „Happy Birthday“ für sie an und gratulierten so zum 50. Geburtstag. Gerührt und mit feuchten Augen lauschte die Rekordreiterin dem Ständchen und sagte anschließend: „Das ist ein tolles Gefühl – danke. Sie haben mir einen großartigen Geburtstag bereitet.“

Die Seriensiegerin behielt auch an ihrem Ehrentag die Nerven und gewann zum 13. Mal den Großen Dressur-Preis von Aachen. Für die Kür mit der Stute Bella Rose erhielt Werth 90,450 Prozent und hielt Dorothee Schneider aus Framersheim mit Showtime (89,660) knapp auf Distanz. „Doro hat gut vorgelegt“, kommentierte die Siegerin: „Da musste ich Gas geben.“

In der Vielseitigkeit gewann die deutsche Equipe indes die Nationenwertung. Ingrid Klimke (Münster) siegt in der Einzelwertung vor Michael Jung (Horb am Neckar). Die Ganderkeseerin Sandra Auffarth kam mit Viamant du Matz nur auf den 33. Platz. Am Samstag wurde zudem ihr früheres Erfolgspferd Opgun Louvo (Spitzname Wolle) im Aachener Stadion verabschiedet. „Danke für eine unglaubliche Zeit und dass du immer wusstest, wann es wichtig ist“, richtete Auffarth an Wolle, mit dem sie unter anderem Mannschafts- und Einzelweltmeisterin 2014 sowie Team-Olympiasiegerin 2012 in London geworden war.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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