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NWZonline.de Sport Pferdesport

Pferdesport: Auffarth führt Team zum Sieg

01.06.2015

Houghton Hall /Aachen Starker Auftritt von Sandra Auffarth: Angeführt von der Doppel-Weltmeisterin aus Ganderkesee (Kreis Oldenburg) haben die deutschen Vielseitigkeitsreiter den Nationenpreis im britischen Houghton Hall gewonnen.

Das Quartett um Auffarth setzte sich am Sonntag nach den drei Teilprüfungen vor Großbritannien und Frankreich durch. Die 28-jährige Auffarth ging dabei nicht mit ihrem Paradepferd Opgun Louvo, sondern mit Ispo an den Start. Zum deutschen Team gehörten außerdem Niklas Bschorer aus Dinkelsbühl mit Tom Tom Go und Dirk Schrade aus Sprockhövel mit Hop And Skip.

Auffarth hatte den zehnjährigen Wallach Ispo erst im vergangenen November vom tödlich verunglückten Vielseitigkeitsreiter Benjamin Winter übernommen. Winter war im Juni 2014 bei der Vier-Sterne-Prüfung im Vielseitigkeits-Mekka Luhmühlen nach einem schweren Sturz im Alter von 26 Jahren verstorben.

Beim deutlich abgespeckten Weltfest des Reitsports im Pferde-Mekka Aachen gewann der Weltranglistenerste Scott Brash aus Schottland derweil den Großen Preis der Springreiter. Er sicherte sich den Siegerscheck über 330 000 Euro sowie zusätzlich 500 000 Euro für den zweiten aufeinanderfolgenden Triumph im Grand Slam nach dem Sieg in Genf im vergangenen Dezember. Sollte er im September auch noch in Spruce Meadows/Kanada erfolgreich sein, würde der Bonus auf eine Million Euro aufgestockt.

In der wahrscheinlich bedeutendsten alljährlichen Springprüfung der Welt in der Aachener Soers setzte sich der 29-jährige Brash auf dem Wallach Hello Sanctos vor 40 000 Zuschauern nach zwei Umläufen und Stechen vor Daniel Deußer durch.

Weltcupsieger Deußer blieb im Siebener-Stechen ebenfalls fehlerfrei, war allerdings in 48,37 Sekunden 33 Hundertstel langsamer als Brash. „Platz zwei in Aachen ist klasse“, sagte Deußer, der den Franzosen Simon Delestre auf Ryan des Hayettes und Ludger Beerbaum auf Chiara auf die Ränge drei und vier verwies. Aachen war für Bundestrainer Otto Becker mit Blick auf die EM im August an gleicher Stätte ein wichtiger Test. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Becker.

Zuvor hatte Mario Stevens aus Molbergen (Kreis Cloppenburg) in der Auftaktprüfung der Springreiter am Sonntag den Sieg nur um einen Wimpernschlag verpasst. Der 32-Jährige blieb in dem mit 25 000 Euro dotierten Zeitspringen auf Baloubet fehlerfrei, war aber in 61,30 Sekunden 14 Hundertstelsekunden langsamer als der siegreiche Ire Bertram Allen auf Qiet Easy (61,16).

Das zweitwichtigste Springen des Turniers hatte am Vortag David Will gewonnen. Der 27-Jährige aus Pfungstadt setzte sich im Sattel von Mic Mac du Tillard durch. Zweiter wurde der Ire Denis Lynch mit All Star vor Denis Nielsen aus Löningen (Kreis Cloppenburg) mit Cashmoaker.

In der Dressur verpasste Isabell Werth den Sieg im Großen Preis. Die fünfmalige Olympiasiegerin musste sich mit Platz zwei begnügen. Die Kür gewann Tinne Vilhelmson Silfvén. Die Schwedin erhielt für ihren Ritt mit Don Auriello 82,475 Prozentpunkte. Werth kam mit Don Johnson nur auf 81,200. Kristina Sprehe aus Dinklage (Kreis Vechta) hatte auf einen Start in Aachen verzichtet.

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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