Ganderkesee - Nach eigener Aussage sind Pferd und Reiterin „gut drauf“, und auch die Wettervorhersagen für die kommenden Tage stimmen Team-Olympiasiegerin Sandra Auffarth (Ganderkesee) optimistisch. „Wolle mag das warme Wetter. Von daher kann es ruhig warm werden“, sagt die 27-jährige Vielseitigkeitsreiterin, die an diesem Freitag mit ihrem Erfolgspferd Opgun Louvo – von ihr nur „Wolle“ genannt – beim CHIO in Aachen an den Start geht.

Das Paar bereitet sich seit Mittwoch in der Aachener Soers intensiv auf den Wettbewerb vor, der an diesem Freitag die Teilprüfungen Dressur und Springen vorsieht, bevor es am Sonnabend ab 10 Uhr zum Abschluss ins Gelände geht. Für Auffarth und Opgun Louvo ist es zudem die letzte Gelegenheit, sich mit einem guten Ergebnis für einen WM-Start Ende August in der Normandie zu empfehlen.

Die Turnierveranstalter in Aachen haben derweil auf den Tod von Reiter Benjamin Winter in Luhmühlen reagiert und den Geländekurs entschärft. So befinden sich im Geländeparcours vier flexible Hindernisse, die bei der Berührung durch Pferdebeine nach unten wegklappen und so die Sturzgefahr mindern sollen.