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NWZonline.de Sport Pferdesport

Außenseiter überrascht mit Derby-Sieg

13.05.2013

Hamburg /München Ein Außenseiter hat alle überrascht: Gilbert Tillmann sicherte sich am Sonntag trotz eines Abwurfes im Stechen den Sieg im 84. Deutschen Spring-Derby im Hamburger Stadtteil Klein Flottbek. Der 30-jährige Reiter aus Grevenbroich konnte es kaum fassen, dass er Vize-Europameister Carsten-Otto Nagel schlagen und so die traditionsreiche Prüfung gewinnen konnte. „Das kann man nicht beschreiben. Ich kann es gar nicht glauben“, sagte Tillmann.

Im Stechen setzte sich der Überraschungssieger im Sattel von Hello Max in 52,63 Sekunden trotz eines Abwurfes durch und verwies Nagel aus Norderstedt mit Lex Lugar (4 Strafpunkte/53,64) auf Rang zwei. „Der hat alles gegeben“, lobte Sieger Tillmann seinen bereits 19 Jahre alten Wallach: „Ich habe gewonnen, weil es heute 200 Prozent waren.“

Platz drei in der mit 100 000 Euro dotierten Prüfung ging an Hilmar Meyer aus Morsum mit Coverlady, der acht Strafpunkte sammelte. Keiner der 35 Starter hatte es geschafft, den 1230 Meter langen Derby-Parcours mit naturnahen Hindernissen ohne Fehler zu absolvieren.

Eine überraschende Siegerin gab es auch im Dressurviereck. Dort setzte sich Fabienne Lütkemeier aus Paderborn am Sonntag im Derby-Finale mit Pferdewechsel durch. Die 23-Jährige lag mit 214,11 Prozentpunkten klar vor Anabel Balkenhol (207,722).

Den Großen Preis von Hamburg und damit die höchst dotierte Prüfung des Derby-Turniers gewann Springreiter Christian Ahlmann aus Marl. Nach drei fehlerfreien Runden setzte sich der 38-Jährige souverän und mit deutlichem Vorsprung durch. Im Sattel seines elfjährigen Hengstes Codex One benötigte er nur 49,33 Sekunden und lag damit deutlich vor dem in Belgien lebenden Hessen Daniel Deußer mit Cornet D’Amour (0/50,25).

Damit sicherte sich Ahlmann rund ein Drittel des Preisgeldes von 285 000 Euro. „Die erste Runde war schon sehr, sehr schwer, die zweite etwas leichter“, kommentierte der Gewinner, der das Stechen jedoch einfach aussehen ließ.

Den Sieg im Championat von München feierte unterdessen Mario Stevens aus Molbergen (Kreis Cloppenburg). Mit seiner Stute Quamina ritt der 30-Jährige am Sonnabend in der Siegerrunde in 39,26 Sekunden auf Platz eins vor dem Niederländer Gert Jan Bruggink mit Andrea (39,83) und dem Schweizer Werner Muff mit Never Last (41,32).

Das internationale Vielseitigkeitsturnier in Marbach/Lauter hat derweil Mannschafts-Olympiasiegerin Ingrid Klimke für sich entschieden. Im abschließenden Springen blieb die 45-Jährige aus Münster mit ihrem 13-jährigen Trakehner Wallach Tabasco mit 36,70 Punkten ohne Fehler.

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