AUVERS/OLDENBURG - Drei Oldenburger Pferdesportler mischten bei den Springreiter Europameisterschaften in Auvers (Frankreich) in den Altersklassen der Junioren und Jungen Reiter mit. Gold gab es für den Neu-Oldenburger Andre Schröder in der Einzelwertung. Zusätzlich sicherten sich Jan Wernke (RSC Handorf Langenberg) und Tanja Sprehe (RFG Falkenberg) jeweils die Vize-Europameisterschaft mit dem Team. Schröder setzte sich im Finale der U-18-Europameisterschaft mit einer Doppelnullrunde durch. Er absolviert seit wenigen Wochen beim Gestüt Sprehe in Benstrup eine Ausbildung zum Bereiter und wird ab Januar für die RFG Falkenberg starten. Für den 17-Jährigen ist dieser Einzeltitel bisher der größte Erfolg in seiner Karriere.
Zuvor hatte der Nachwuchsreiter mit der bundesdeutschen Equipe die Teamsilbermedaille gewonnen. Nur knapp verpasste das Quartett in einem spannenden Stechen mit den Schweden den Sieg. Beide Teams lagen nach zwei Umläufen mit neun Punkten gleichauf und konnten im Stechen jeweils drei Nullrunden vorweisen. Dabei waren die Schweden jedoch fast sechs Sekunden schneller. Bronze ging an Frankreich mit 13 Strafpunkten.
Insgesamt bewarben sich 18 Mannschaften um den Titel. Schröder startete hier zusammen mit Patrick Stühlmeyer (Osnabrück), Antonia-Selina Brinkop (Neumünster) und dem Oldenburger Jan Wernke. Wernke, der für den RSC Handorf-Langenberg startet, belegte in der EM-Einzelwertung den 13. Platz.
Auch in der U-21-Altersklasse sicherte sich Deutschland den Vizetitel. Gold ging hier an Großbritannien und Bronze sicherten sich die Niederlande. Nach dem ersten Umlauf lagen die drei Mannschaften noch Kopf an Kopf. Für Deutschland starteten Christoph Brüse (Wachtberg) mit Audrey D (0/8), Tanja Sprehe (Dinklage) mit Nugat (8/5), Felix Haßmann mit Horse Gym’s Carefina (1/4) sowie Denise Sulz (Nagold) mit Fambus (23/8).
In der Einzelwertung war der Lienener Haßmann, der jüngere Bruder des dreifachen Derbysiegers Toni Haßmann, bester Deutscher (7.). Christoph Brüse folgte an neunter Stelle, und die Falkenbergerin Tanja Sprehe sicherte sich Rang 18.
